Wie informieren sich Pflegekräfte über Leasingfirmen?

Wie informieren sich Pflegekräfte über Leasingfirmen?

Die Empfehlungsplattform für Personaldienstleister aus dem Pflegebereich ist seit Ende 2019 live. Fachkräfte aus der Pflege, die bereits im Internet nach interessanten Personaldienstleistern recherchiert haben, kennen es vermutlich: Die Suchergebnisse in Suchmaschinen sind unübersichtlich, bei Nachfragen in sozialen Netzwerken erhalten sie kaum neutrale und zielführende Informationen und von Bekannten kommen Empfehlungen, die oft durch Werbeprämien getrieben sind.Die Plattform provenservice möchte das Vertrauen von Zeitarbeit im Pflegebereich stärken. Was sich im Detail hinter der Plattform verbirgt und welche Vorteile provenservice Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal bietet, erfahren Sie hier.

Dies erfahren Sie in diesem Beitrag:

  1. Ziel von provenservice
  2. Das Besondere an provenservice
  3. Was ist provenservice

 

Ziel von provenservice

Ziel der neutralen Plattform provenservice.de ist es, Pflegekräften einen Überblick über derzeit empfehlenswerte Leasingfirmen zu geben und ihnen zu helfen, eine passende Leasingfirma als zukünftigen Arbeitgeber im Pflegebereich zu finden. Es sind bereits über 250 auf den Pflegebereich spezialisierte Leasingfirmen aus ganz Deutschland auf provenservice.de gelistet. Pflegekräfte können passende Leasingfirmen ganz gezielt nach bestimmten Kriterien selektieren. Zum Beispiel nach dem Beruf oder den gebotenen Benefits. Durch subjektive Bewertungen und Empfehlungen anderer Pflegekräfte können Sie einen authentischen Einblick in das Unternehmen gewinnen. Informationen von den Leasingfirmen zu ihren Vermittlungsmodellen helfen Pflegekräften darüber hinaus, sich zu entscheiden und direkt mit der Leasingfirma in Kontakt treten.

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Das Besondere an provenservice

Die Plattform ist in der Gesundheitsbranche verankert. Sie ist auf Leasingfirmen im Gesundheitswesen spezialisiert und bietet einen konzentrierten Erfahrungsaustausch für Pflegekräfte, die an Zeitarbeit interessiert sind. Darüber hinaus verleiht provenservice besonders empfehlenswerten Zeitarbeitsfirmen ein Vertrauenssiegel, mit denen Pflegekräfte noch besser erkennen können, welche Zeitarbeitsfirmen von anderen Pflegekräften häufig weiterempfohlen werden.

„Egal ob Einsätze in Arbeitnehmerüberlassung, Temp-to-Perm, Auslandseinsätze oder Vermittlung in eine neue Festanstellung – mit provenservice finden Pflegekräfte den richtigen Vermittlungspartner“, ist Gründer A. Gloger zuversichtlich. Die Plattform provenservice ist überzeugter Fürsprecher von Zeitarbeit im Pflegebereich. Mehr über die Prinzipien der Such- und Empfehlungsplattform können Sie hier nachlesen: Die provenservice Prinzipien.

Was ist provenservice?

www.provenservice.de ist eine neutrale Bewertungs- und Vergleichsplattform von Personaldienstleistern im Gesundheitswesen. Auf provenservice werden spezialisierte Personaldienstleister übersichtlich, strukturiert sowie mit Bewertungen und Empfehlungen dargestellt. Nicht nur die Suche nach passenden Personaldienstleistern wird für Pflegekräfte leicht gemacht. Pflegekräften erhalten auf der Branchenplattform auch einzigartige Einblicke in Personaldienstleistungsunternehmen, bevor sie sich bewerben. provenservice – Transparenz schafft Vertrauen.

Hier gelangen Sie gleich zur Detailsuche, um passende Leasingfirmen als Pflegekraft zu finden: Jetzt finden

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Unterstützung durch Leasing-Pflegekräfte in der Corona Krise

Unterstützung durch Leasing-Pflegekräfte in der Corona Krise

Die Ruhe vor dem Sturm oder bleibt es bei nicht eingetroffenen Erwartungen? Noch im März wurde eigentlich eine steigende Nachfrage von Leasingkräften im Pflegebereich erwartet. Viele Leasingfirmen standen in den Startlöchern und waren auf die erwartete Nachfrage von Pflegekräften vorbereitet. Doch während einige Leasingfirmen ausgebucht sind, Vermittlungsaufträge kaum bedienen können und selbst auf der Suche nach neuen Pflegekräften sind, verzeichnen viele andere Pflegekräfte-Verleiher enorme Nachfragerückgänge und müssen selbst Kurzarbeit anmelden.

Der Grund scheint klar auf der Hand zu liegen. Viele Kliniken und Krankenhäuser sind den von der Bundesregierung geforderten Maßnahmen nachgekommen und haben normale Behandlungen und Operationen verschoben. „Besonders OP-Schwestern/-Pfleger und Anästhesiekräfte werden aktuell kaum angefragt“, bestätigt Stephanie Sölch, Leiterin der Münchner Niederlassung des Personaldienstleisters INDUMED. „Bei den Intensivkräften zeichnet sich hingegen ein ganz anderes Bild ab“, so Sölch weiter.

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Einrichtungen im Gesundheitswesen versuchen sich oft auch vorrangig mit eigenen Mitteln zu behelfen, anstatt auf qualifizierte Leasing-Pflegekräfte zurückzugreifen. So konnten sie viele pensionierte Pflegekräfte und Berufsaussteiger mit einem medizinischen Abschluss reaktivieren. Auch interne Pools konnten in einigen Einrichtungen aufgestockt werden. Es wird auch davon berichtet, dass Pflegekräfte, die über Leasingfirmen häufiger die Einrichtung wechseln, in der derzeitigen Corona-Situation als „Risiko“ betrachtet werden. „Das ist totaler Unsinn“, entgegnet Britta M., Krankenschwester in Zeitarbeit. „Die Hygienevorschriften und deren Einhaltung in den Krankenhäusern sind enorm hoch und von meiner Zeitarbeitsfirma habe ich die klare Anweisung bekommen, mich bei den geringsten Anzeichen von Corona-Symptomen zu melden und zu Hause zu bleiben“.

In vielen Städten haben die Maßnahmen zur Eindämmung des COVID-19 gewirkt, der „Ansturm“ auf die Intensivstationen ist vielerorts ausgeblieben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation nach der Lockerung der Maßnahmen entwickelt. Vor allem auch, wenn die OP-Säle nach und nach wieder geöffnet werden. Viele Leasingfirmen aus dem Pflegebereich in Deutschland sind besonders jetzt motiviert und engagiert, mit ihren Leasingkräften an vorderster Front zu unterstützen. Einrichtungen, die auf der Suche nach Leasingfirmen für Pflegekräfte sind, können auf der Plattform www.provenservice.de Personaldienstleister aus dem Gesundheitswesen, wie die INDUMED, finden, Bewertungen einsehen und sich informieren.

 

provenservice, 05.05.2020

Quellen: Tagesspiegel Background, Spiegel

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BSG-Urteil: Honorarpflegekräfte sind nicht selbständig

BSG-Urteil Honorarpflegekräfte sind nicht selbständig

Nach dem Urteil gegen Honorarärzte hat das Bundessozialgericht (BSG) am 07.06.2019 auch gegen freiberufliche Pflegekräfte entschieden (Az.: B 12 R 6/18 R als Leitfall). Pflegekräfte, die eine Honorartätigkeit nachgehen, unterliegen in der Regel als abhängig Beschäftigte der Sozialversicherungspflicht.

Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen haben in der Vergangenheit oft Honorarpflegekräfte angeheuert. Meist aus der Not heraus, denn bedingt durch den Fachkräftemangel konnte der Personalschlüssel ohne Honorarkräfte kaum aufrechterhalten werden. Besonders für

  • Wochenenddienste
  • Bereitschaftsdienste
  • Urlaubsvertretung und
  • Krankheitsvertretungen

sind die externen Pfleger unverzichtbar gewesen. Vermittelt wurden die Honorarpfleger meist durch spezialisierte Personaldienstleister, bzw. Vermittlungsagenturen (auch Honorarpflegeagenturen genannt). Den Pflegekräften hat die selbständige Tätigkeit dabei eine lukrative Möglichkeit geboten: Nicht selten haben sie rund den doppelten oder sogar dreifachen Stundensatz einer fest angestellten Fachkraft verdient. Sozialversicherungen wie die Renten- oder Arbeitslosenversicherung haben sie dabei in der Regel nicht abgeführt. Auch die Einrichtungen konnten einer Abführung der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung so umgehen. Dies wird nun jedoch vom BSG schwer kritisiert. Der Mangel an Fachkräften sei keine Erlaubnis für die Umgehung der Beitragspflicht.

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Das Modell der Honorarpflege steht auf der Kippe

Stationäre Pflegeeinrichtungen sind nun gezwungen Alternativen zu Honorarpflegekräften zu finden. Die Versorgungsgewährleistung ihrer Bewohner und Patienten steht schließlich an erster Stelle. Insbesondere das Modell der Arbeitnehmerüberlassung wird durch die geänderte Rechtslage immer interessanter. Pflegekräfte werden hierbei direkt bei einem spezialisierten Personaldienstleister angestellt und den Pflegeheimen sowie medizinischen Einrichtungen als Zeitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum überlassen. Die Beiträge zur Sozialversicherung führt die Vermittlungsagentur als Arbeitgeber ab. Am Ende lohnt sich diese Beschäftigung in finanzieller Hinsicht meist nur für die Pflegekraft. Auf die Pflegeeinrichtungen als Auftraggeber kommen deutlich höhere Kosten zu als bei der Honorarvertretung. Und auch die Personalvermittler setzen sich durch die vielen neuen Anstellungsverträgen einem höheren unternehmerischen Risiko aus. Zumindest dürfte der Personalnot kurz- bzw. mittelfristig geholfen sein.

Die Arbeitnehmerüberlassung unterliegt strengen gesetzlichen Anforderung. Nicht jede Vermittlungsagentur, die vorher Honorarkräfte vermittelt hat, ist in der Lage auch medizinische Zeitarbeiter zu entsenden. Provenservice bietet hierbei Unterstützung: Mit Hilfe der Vergleichsplattform kann ganz gezielt nach Personaldienstleistern gesucht werden, die sich auf das Vermittlungsmodell der medizinischen Arbeitnehmerüberlassung spezialisiert haben.

 

Quelle: Ärzteblatt, Tagesschau

provenservice, 07.06.2019

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Honorarärzte vom BSG als nicht selbständig eingestuft

Honorarärzte vom BSG als nicht selbständig eingestuft

Nach jahrelanger Rechtsunsicherheit im Honorararztwesen hat das Bundessozialgericht (BSG) heute ein wegweisendes Urteil gefällt: Honorarärzte im Krankenhaus werden als regelmäßig sozialversicherungspflichtig eingestuft (Aktenzeichen B 12 R 11/18 R als Leitfall). Somit dürfen Ärzte nur noch im Ausnahmefall als Freiberufler eingesetzt werden.

Honorarärzte sind aus dem Alltag vieler Kliniken eigentlich gar nicht mehr wegzudenken. Besonders zu Belastungsspitzen wurden in der Vergangenheit Honorarärzte eingesetzt, um die medizinische Versorgungspflicht gewährleisten zu können. In der gängigen Praxis wurden die freiberuflichen Ärzte für kurze Wochenenddienste, Bereitschaftsdienste oder auch für Wochen- oder Monatseinsätze von Krankenhäusern gebucht. Als temporäre Einsätze haben sie den zeitlich begrenzten Charakter gemeinsam. Im Allgemeinen sind die temporäre Begrenzung und die Anzahl mehrerer Auftraggeber deutliche Indizien für die Ausübung einer selbständigen Tätigkeit. Entscheidend für das Urteil vom BSG ist jedoch die weisungsgebundene Eingliederung der Honorarärzte in die Arbeitsorganisation des Krankenhauses. Ein selbständiges Arbeiten mit eigenen unternehmerischen Entscheidungen sei so regelmäßig nicht gegeben. Dazu kommt, dass Honorarärzte während ihrer Einsätze überwiegend die Betriebsausstattung des Krankenhauses nutzen.

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"Zwingende Regelungen des Sozialversicherungsrechts und des Arbeitszeitrechts und sonstigen Arbeitnehmerschutzrechts können nicht dadurch außer Kraft gesetzt werden, dass Arbeitsverhältnisse als Honorartätigkeit bezeichnet werden", urteilt BSG-Präsident Rainer Schlegel.

Viele Kliniken, Träger und Mediziner hatten in der Vergangenheit bereits gegen ähnliche Urteile geklagt. Welche Auswirkungen dieses Urteil für die Zukunft haben wird, wird sich zeigen. Vielerorts kann in Kliniken mit Sicherheit ein massives Versorgungsproblem erwartet werden. Zahlreiche Ärzte wägen nun noch stärker als zuvor ab, lukrativere Jobs im Ausland anzunehmen. Der Fachkräftemangel könnte sich somit noch verstärken. Andererseits haben viele Personaldienstleister im Gesundheitswesen ihre Vermittlungsmodelle bereits umgestellt. So wird die Arbeitnehmerüberlassung für temporäre ärztliche Einsätze immer wichtiger. Ärzte werden hier bei spezialisierten Personalvermittlern angestellt und sind dann für Kliniken und Krankenhäuser als Zeitarbeiter abrufbar. Mit provenservice können Personalvermittler, die das Modell der Arbeitnehmerüberlassung (auch ärztliche Zeitarbeit genannt) anbieten, schnell und einfach gefunden werden.

Honorarärzte in einem aktiven Auftrag sollten sich am besten zeitnah zu den weiteren Schritten durch ihre Vermittlungsagentur oder einem spezialisierten Anwalt beraten lassen.

 

Quelle: BundessozialgerichtBundesverband der Honorarärzte

 

provenservice, 04.06.2019

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