Interview mit Krankenschwester Suzie

Arbeitnehmer├╝berlassung in der Pflege: Herausfordernd, sinnbringend, gute Entlohnung.

Arbeitnehmer├╝berlassung in der Pflege: Herausfordernd, sinnbringend, gute Entlohnung.

Interview mit Susan, Krankenschwester in Arbeitnehmer├╝berlassung


ÔÇ×Ich wollte einen Beruf mit sehr intensivem menschlichen KontaktÔÇť, verriet uns Susan, 60 Jahre alt, in unserem kurzen Interview. Susan ist von Haus aus Krankenschwester und arbeitet seit ca. einem Jahr in der Arbeitnehmer├╝berlassung. Bevor sie den Wechsel in die Arbeitnehmer├╝berlassung vollzogen hat, war Susan haupts├Ąchlich in der ambulanten Pflege t├Ątig - Auch in der 24h-Pflege und in der ambulanten Intensivpflege.

Susan, Sie haben lange Zeit in Festanstellung gearbeitet. Aus welchem Grund haben Sie in die Arbeitnehmer├╝berlassung gewechselt?

Nun ja, f├╝r mich erschienen die meisten Berufsfelder auf die Dauer nicht ertr├Ąglich, deshalb wollte ich einen festen Arbeitgeber und wechselnde Eins├Ątze.

Sie hatten Gl├╝ck und haben gleich einen Personaldienstleister f├╝r Arbeitnehmer├╝berlassung im Gesundheitswesen gefunden, mit dem Sie zufrieden sind. Uns interessiert, was Sie ├╝berzeugt hat.

Mein Arbeitgeber ist mir von Anfang an sehr freundlich, aber sachlich und zuvorkommend begegnet. Ich wurde zu Beginn nach meinen W├╝nschen gefragt und diese wurden auch umgesetzt. Und das alles zu sehr fairen Bedingungen und bei guter Entlohnung.

W├╝rden Sie sagen, dass Ihre Erwartungen von der Arbeitnehmer├╝berlassung erf├╝llt wurden?

Definitiv! Meine Erwartungen wurden sogar positiv ├╝bertroffen! Ich h├Ątte nicht erwartet, dass die Bedingungen in der Arbeitnehmer├╝berlassung in pflegerischen Berufen derart gut sind und es sogar richtig spannende und angenehme Einsatzbereiche gibt. Au├čerdem: Du hast Menschen im Hintergrund ÔÇô deine Vorgesetzten ÔÇô die dir den R├╝cken st├Ąrken. Es ist mal jemand f├╝r DICH da. Ein sehr gutes und beruhigendes Gef├╝hl.

Susan, Sie haben uns erz├Ąhlt, dass Sie mittlerweile seit einem Jahr in der Arbeitnehmer├╝berlassung arbeiten und seitdem bei einem Personaldienstleister angestellt sind. Welche besonderen Erfahrungen haben Sie bisher in der Arbeitnehmer├╝berlassung gesammelt?

Genau, ich arbeite nun seit einem Jahr mit einer Firma zusammen. In dieser Zeit bin ich im dritten Einsatz t├Ątig. Die Eins├Ątze waren zwar teils schwierig, aber menschlich herausfordernd und f├╝r mich immer sinnbringend. Das ist mir bei meiner Arbeit wichtig. Sch├Âne ÔÇ×BegleiterfahrungenÔÇť sind aber auch die ausw├Ąrtigen Unterbringungen, die ich bei meinen Au├čeneins├Ątzen genie├čen kann. Bei meinem jetzigen Einsatz ist die Arbeit tats├Ąchlich mal ├Ąu├čerst - wie sagt man ÔÇô ÔÇ×gechilltÔÇť. Das kommt in der Regel selten vor. Zudem werde ich auch hier au├čerordentlich freundlich und zuvorkommend behandelt.

Anzeige

In Ihren Antworten h├Âre ich Zufriedenheit mit der Arbeitnehmer├╝berlassung heraus. W├╝rden Sie denn auch f├╝r andere Pflegekr├Ąfte eine Empfehlung f├╝r die Arbeitnehmer├╝berlassung aussprechen?

Unbedingt! Die Arbeitsbedingungen, insbesondere auch die Schicht- und Freizeitregelung, gehen deutlich besser. Was mich vorher an meiner Festanstellung gest├Ârt hat, war unter anderem der soziale Druck des ÔÇ×Einspringen M├╝ssensÔÇť. Der ist hier nicht vorhanden! Auf Wunsch kann ich Mehrarbeit erbringen, mit Extrazahlungen. Und ich erhalte mehr Lohn, als in einer Festanstellung. So kann ich mit einer halben Stelle meinen Lebensunterhalt sichern! Das bedeutet f├╝r mich: Freiheit!
Nat├╝rlich gibt es auch Arbeitseins├Ątze mit schlimmen Bedingungen. Dort besteht aber immer die Option auf sofortige Versetzung. Au├čerdem kann man vorsorgen ÔÇô ich bestehe auf Begleitung durch eine Schichtleitung, wenn keine Einarbeitung stattfinden kann. Und ich erfrage vorher den Personalschl├╝ssel. Wichtig ist immer im Auge zu behalten, was man wirklich verantworten kann, ohne dabei zu engstirnig zu werden.

Das freut uns sehr! Aus Neugier: Wie w├╝rden Sie denn den aktuellen Arbeitsmarkt und die Zukunft von Arbeitnehmer├╝berlassung in Pflegeberufen einsch├Ątzen?

Die Zust├Ąnde sind h├Ąufig sehr, sehr schwierig in der Pflege. Es gibt viel zu wenig Mitarbeiter und meiner Meinung nach lassen einige von denen deutlich an Sachverstand und menschlicher Kompetenz vermissen. Teilweise sind die Zust├Ąnde des Personalschl├╝ssels unertr├Ąglich und nicht zu verantworten.
Ich denke, die Arbeitnehmer├╝berlassung wird deshalb noch an Umfang und Bedeutung zunehmen!

Zum Schluss: Mit diesem Vorurteil gegen├╝ber Arbeitnehmer├╝berlassung m├Âchte Susan gerne aufr├Ąumen.

Ich finde es schade, dass die Arbeitnehmer├╝berlassung in der Bev├Âlkerung immer noch bemitleidet wird. Ganz unter dem Motto ÔÇ×hast du das denn n├Âtig?ÔÇť. Arbeitnehmer├╝berlassung wird oft immer noch mit schlechten Bedingungen und mieser Bezahlung in Verbindung gebracht. Ich erz├Ąhle es immer wieder gerne jedem, dass dies nicht so ist.

 

Wir von provenservice danken Ihnen, Susan, f├╝r Ihre offenen und ehrlichen Worte und w├╝schen Ihnen weiterhin viele spannende und interessante Eins├Ątze in der Arbeitnehmer├╝berlassung!

 

 

Wenn Sie auf der Suche nach einem Personaldienstleister f├╝r Arbeitnehmer├╝berlassung sind, finden Sie bei uns bestimmt den richtigen Arbeitgeber. Jetzt finden.

 

provenservice, 11.10.2019

Keine Neuigkeiten mehr verpassen

Jetzt f├╝r unseren provenservice Newsletter anmelden!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht ver├Ąndert werden.
Mit ├╝ber 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Mit ├╝ber 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Mit ├╝ber 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Interview mit Maike H., Fachkrankenschwester in Leiharbeit

Interview zur Leiharbeit im medizinischen Bereich mit Maike

Maike H., 47 Jahre


Vor knapp 30 Jahren ist Maike mit Ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Ihrem Wunschberuf gestartet. Heute kann sie auf jahrelange
Berufserfahrungen in verschiedenen Einrichtungen und Arbeitsbereichen zur├╝ckblicken und stolz auf ihre Fachweiterbildung sein. Die Erfahrungen von anderen KollegInnen hat Maike ├╝berzeugt, zu ihrer jetzigen Leiharbeitsfirma zu wechseln. Mit welcher Motivation Maike dieses Jahr in der Leiharbeit gestartet ist, hat sie uns in unserem Interview erz├Ąhlt.

 

Hallo Maike, sch├Ân, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns und allen unseren Lesern teilen. Direkt am Anfang: D├╝rfen wir erfahren, wie Ihre Berufslaufbahn vor der Leiharbeit verlief?

Sehr gerne! 1990 begann ich meine Ausbildung zur Krankenschwester in D├╝sseldorf. Dieser Beruf war von klein auf mein Wunschberuf und ich arbeitete nach dieser Zeit in Damp und in Flensburg auf Stationen mit den Fachabteilungen der Orthop├Ądie, Neurochirurgie und der Gef├Ą├čchirurgie.
Nach der Geburt meiner Tochter ging ich f├╝r anderthalb Jahre in die ambulante Pflege. Wir sind nach Oldenburg umgezogen und dort wechselte ich wieder zur├╝ck in ein Krankenhaus und begann mit Wechselschichten in der Notaufnahme. Um den Bed├╝rfnissen meiner Tochter und den zeitlichen Vorgaben der Krippe nachzukommen, habe ich danach auf der Augenstation gearbeitet und anschlie├čend in den OP gewechselt. Das war 2003. Als die Arbeitsbedingungen mit einem schulpflichtigen, j├╝ngeren Kind immer schwieriger wurden, ├Ąnderte ich erneut meine Arbeitsstelle und ging in den OP des benachbarten Krankenhauses.

Ich erfuhr, wie unglaublich wichtig und wirkungsvoll gewerkschaftliches Engagement ist und wurde Mitglied bei verdi. Ziemlich schnell wurde ich dort auf verschiedenen Ebenen und in Gremien aktiv.

Parallel dazu schloss ich 2013 meine Fachweiterbildung zur Fachschwester f├╝r den OP/Endoskopie ab.


Das ist wirklich ein beeindruckender Berufsweg. Wie sind Sie dann auf die medizinische Leiharbeit gekommen?

Auf die Idee in die Leiharbeit zu wechseln, brachten mich andere Kolleginnen aus meinem Team, die vor mir zu der Leiharbeitsfirma gingen, von der ├╝berwiegend die externen Mitarbeiter kamen, um uns in den Zeiten des Pflegenotstandes zu unterst├╝tzen.


Sie waren also nicht die einzige aus Ihrem Team, die zu einer Leiharbeitsfirma gewechselt ist. Was war f├╝r Sie der Grund f├╝r den Wechsel in die Leiharbeit?

Zu dem Zeitpunkt war ich mehr als frustriert, da die wirtschaftlichen Vorgaben die Kollegen und Kolleginnen im gesamten Haus, sowie auch uns im OP, dazu zwangen, gegen hygienische und andere Standards zu versto├čen, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. In 2017 begann ich mit einem Studium mit dem Schwerpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagement, weil ich mir nicht vorstellen wollte, unter diesen Arbeitsbedingungen noch 20 Jahre bis zum regul├Ąren Renteneintrittsalter arbeiten zu m├╝ssen. Ich rede hier von ├╝berplanten OPs, elektive Eingriffe im Bereitschaftsdienst, laufende S├Ąle trotz Personalmangel.

Zwischenzeitlich war ich in die Mitarbeitervertretung unseres Hauses gew├Ąhlt worden und bekam dort haarstr├Ąubende Gef├Ąhrdungsanzeigen von Kollegen und Kolleginnen zu lesen, die manchmal das Gesundheitsamt und den Zoll zum Handeln gezwungen h├Ątten.

Dann kamen noch diese abstruse Pflegekammer und der Gesundheitsminister mit seinen gef├Ąhrlichen Spar-Ideen an den Start und ich wollte nicht mehr T├Ąterin in diesem kaputten System sein.

Anzeige

So wie ich das raus h├Âre, war die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation im Gesundheitssystem einer der Hauptgr├╝nde f├╝r den Wechsel in die Leiharbeit. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Leiharbeitsfirma im Pflegebereich gekommen?

Meinen jetzigen Arbeitgeber habe ich mir aufgrund der Erfahrungen unserer ÔÇ×GastÔÇť KollegInnen ausgesucht, die sehr zufrieden mit ihm sind. Zudem wechselten vor mir drei KollegInnen aus meinem Team zu Avanti und berichteten mir nur Positives.


Hatten Sie bestimmte Erwartungen als Sie in die Leiharbeit gewechselt sind?

Ich hatte keine gro├čen Erwartungen an die Leiharbeit. Ich wollte nur aus dem alten, krankmachenden System raus. Zudem w├Ąre ich durch die bessere Bezahlung in der Leiharbeit in der Lage, das Studium meiner Tochter - im Ausland fallen h├Âhere Kosten an - und mein Eigenes an einer privaten Fachhochschule zu finanzieren.


Welche Erfahrungen haben Sie bisher als Leiharbeiterin gemacht?

Ich arbeite erst seit dem 2. September diesen Jahres in der Leiharbeit und bin sehr viel entspannter als bei meinem letzten Arbeitgeber, bei dem ich ├╝ber zw├Âlf Jahre besch├Ąftigt war.

Es entlastet mich ungemein ÔÇ×nur nochÔÇť als wertvolle Kraft im OP gesehen zu werden, die zwar voll mitarbeitet, aber nicht wirklich Mitglied des Teams und somit au├čen vor ist, bei innerbetrieblichen ÔÇ×QuerelenÔÇť und Personalnotstand. Ich kann mich besser auf meine Arbeit konzentrieren.

Und insbesondere, wenn ich die n├Ąchtliche Arbeitsbelastung der Bereitschaftsdienste sehe, bin ich wirklich froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Ich bin diesen Monat in einem Gef├Ą├č- und Thoraxchirurgischen OP eingesetzt und es befriedigt mich ungemein, dass ich mein erlerntes Wissen von vor ├╝ber zw├Âlf Jahren noch relativ einfach wieder abrufen kann und dort eine wertvolle und auch gesch├Ątzte Mitarbeiterin bin - sowohl bei den pflegerischen als auch bei den ├Ąrztlichen Kollegen. Und das tut unendlich gut!

Wenn ich den OP sp├Ątestens um 15.50 Uhr verlasse - mit einer ├ťberstunde im Gep├Ąck - und nach einer halben Stunde Fahrzeit zuhause ankomme, habe ich noch Energie, Dinge in meiner Freizeit zu unternehmen. Etwas, das mir in meinen Arbeitsturns fremd wahr.

Ich bin wieder viel entspannter, was auch meinen Mann ungemein freut. Wir k├Ânnen unsere Wochenenden unabh├Ąngig von irgendwelchen Bereitschaftsdiensten planen, genauso, wie unseren Urlaub, den ich sehr spontan legen kann. Das sind sehr wertvolle Vorteile in der ZA.

Am wertvollsten f├╝r mich aber ist der Umstand, dass mich das Gesundheitssystem nicht mehr ausbeutet, sondern ich von den eigentlich nur angemessenen Zahlungen profitiere.


Das freut uns, dass Sie die Leiharbeit als positives Arbeitsmodell erfahren haben! W├╝rden Sie anderen Kolleginnen und Kollegen den Wechsel in die Leiharbeit ebenfalls empfehlen?

Ich w├╝rde definitiv jedem die Leiharbeit empfehlen, der, beziehungsweise die, nicht teamabh├Ąngig ist. Ich kenne genug KollegInnen, die sich vor dem Wechsel in die Leiharbeit und dem Umstand, sich immer wieder auf neue Teams einstellen zu m├╝ssen, f├╝rchten.

Ebenfalls ist es ist eine M├Âglichkeit eine angemessene Bezahlung samt Arbeitsbedingungen zu erlangen.


Auch im medizinischen Bereich herrscht ein immer weiter zunehmender Fachkr├Ąftemangel. Wie sch├Ątzen Sie den aktuellen/zuk├╝nftigen Arbeitsmarkt ein?

Die Prognosen sehen einen fortw├Ąhrenden Fachkr├Ąftemangel insbesondre bei den Pflegekr├Ąften auf den Stationen und in der ambulanten Pflege voraus.

In den Funktionsbereichen sorgen die Einrichtungen mit der Ausbildung der sogenannten ÔÇ×technischen Hilfskr├ĄfteÔÇť, von denen allerdings auch Etliche die Wartesemester mit dieser Ausbildung ├╝berbr├╝cken, vor.

Ich habe daher keine Idee, wie lange ich noch in der Leiharbeit ben├Âtigt werde. Zurzeit und auch die n├Ąchsten zwei bis drei Jahre mache ich mir keine Sorgen, so lange ich bereit bin, ab einem gewissen Zeitpunkt auch ├╝berregional zu arbeiten.


Und zum Schluss: Mit welchem Vorurteil gegen Leiharbeiter im medizinischen Bereich m├Âchten Sie gerne aufr├Ąumen?

Manche Kollegen unterliegen dem Irrtum, dass die Kosten der Leiharbeiter dem Topf der Personalkosten entnommen werden und damit festen Einstellungen entgegenstehen. Dem ist nicht so. Unsere Kosten sind Sachkosten, die beim Finanzamt eingereicht werden k├Ânnen und zum Teil erstattet werden.

Wir machen also das m├Âglich, was landauf-landab die Kollegen fordern: Wir haben eine gesellschaftliche Aufgabe, also soll auch die Gesellschaft f├╝r uns zahlen ­čÖé

 

Ganz lieben Dank Maike, f├╝r deine sehr nahen Einblicke in dein Berufsleben! Wir von provenservice w├╝nschen dir weiterhin einen guten Start in der Leiharbeit und auch alles Gute f├╝r dein Studium!

 

M├Âchten Sie auch in die Leiharbeit wechseln? Informieren Sie sich auf provenservice zu Personaldienstleistern die zu Ihren Vorstellungen passen! Hier informieren.

 

provenservice, 28.09.2019

Keine Neuigkeiten mehr verpassen

Jetzt f├╝r unseren provenservice Newsletter anmelden!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht ver├Ąndert werden.

Durch medizinische Zeitarbeit andere Bereiche kennenlernen

"Durch medizinische Zeitarbeit andere Bereiche kennenlernen"

Interview mit Jacky F., Gesundheits- und Krankenpflegerin in Zeitarbeit

Interview mit Jacky F. zur medizinischen Zeitarbeit

Jacky F., 29 Jahre

Jacky arbeitet seit mehreren Jahren in der medizinischen Zeitarbeit - sie hat sich ganz bewusst f├╝r diesen Karriereweg entschieden. Schon w├Ąhrend ihrer Berufsausbildung konnte sie viel Erfahrung im Pflegeberuf sammeln. Nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin standen ihr die T├╝ren in der pflegerischen Berufswelt offen. ÔÇ×Angebote gab es vieleÔÇť, erinnert sich Jacky. Sie wollte sich aber noch nicht in eine Richtung festlegen. Stattdessen war sie fest dazu entschlossen mehr in ihrem Beruf zu erleben und in verschiede Bereiche hinein zu schnuppern. In einer Einrichtung allein ist das kaum m├Âglich, da man als Festangestellte relativ schnell in definierten Strukturen und Prozessen feststeckt. Tagt├Ąglich werden dann Routineaufgaben erledigt. Als ambitionierte Pflegefachkraft war es f├╝r Jacky somit schnell klar: Durch die medizinische Zeitarbeit hat sie die M├Âglichkeit neue und echte Berufserfahrung zu sammeln.

Als Jacky 2014 die Entscheidung getroffen hat, in der medizinischen Zeitarbeit loszulegen, hat sie sich vorher gut informiert. Eine Plattform wie provenservice, auf der Erfahrungen zu Zeitarbeitsfirmen ausgetauscht werden, gab es zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht ÔÇô das h├Ątte ihr bei ihrer Recherche durchaus geholfen. Sie hat es trotzdem gut getroffen und arbeitet nun schon seit f├╝nf Jahren zufrieden bei Kangaroo, einem Personaldienstleister aus Nordrhein-Westfalen mit mehreren Standorten. Als selbstbewusste Pflegefachkraft hatte Jacky klare Vorstellungen, bevor sie bei ihrer Zeitarbeitsfirma einen festen Arbeitsvertrag unterschrieben hat. ÔÇ×Meine Erwartungen wurden mehr als ├╝bertroffenÔÇť, so Jacky. Sie hat die M├Âglichkeit aktiv mitzubestimmen, wie und wo sie arbeitet. Auch das Gehalt als Pflegefachkraft in der Zeitarbeit liegt ├╝ber dem, was ihr damals von anderen Einrichtungen angeboten wurde. Weitere Benefits wie einen Firmenwagen, Arbeitskleidung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld haben sie zudem ├╝berzeugt. Bei der Frage nach dem Urlaub ist sie ganz offen: ÔÇ×So etwas wie Urlaubssperren kenne ich nicht.ÔÇť So kann sie zum Beispiel jedes Jahr an Weihnachten bei ihrer Familie sein, was ihr sehr wichtig ist. Apropos Familie: Jacky ist jetzt seit einiger Zeit nach ihrer Elternzeit wieder im Job. Als Zeitarbeiterin war es f├╝r sie absolut kein Problem gemeinsam mit ihrer Zeitarbeitsfirma ein passendes individuelles Arbeitszeitmodell zu gestalten.

Anzeige

Auch, wenn sich Jacky bei ihren verschiedenen Eins├Ątzen immer wieder in neue Teams einfinden muss, so hat sie bei Kangaroo ihren Platz gefunden. ÔÇ×Hier kennt man sich gegenseitig und ist nicht nur eine NummerÔÇť, berichtet sie.

Eines ist Jacky noch besonders wichtig: ÔÇ×Ich m├Âchte gerne mit dem Vorurteil gegen├╝ber medizinischen Zeitarbeitern aufr├Ąumen, dass sie dumme Menschen sind, die woanders keine Stelle bekommen w├╝rden. Wir sind aus eigenem Antrieb dort und f├╝hlen uns sehr wohl.ÔÇť Und die Tatsache, dass Jacky bisher viele Abwerbungsversuche gehabt hat, spricht zudem f├╝r ihre gute Arbeit. ÔÇ×Aber warum woanders hin, wenn es gut ist, wie es ist?ÔÇť

Wir von provenservice freuen uns f├╝r Jacky, dass sie durch die medizinische Zeitarbeit bereits viel wichtige Berufserfahrung gewonnen hat und noch viel wichtiger - dass sie Spa├č bei der Arbeit hat und zufrieden im Pflegeberuf ist! Vielen Dank f├╝r das aufschlussreiche Interview mit dir, Jacky!

 

provenservice, 21.09.2019

Keine Neuigkeiten mehr verpassen

Jetzt f├╝r unseren provenservice Newsletter anmelden!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht ver├Ąndert werden.