Pflege 4.0 – was geht?!

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Pflege 4.0 – was geht?!

ruhrmed wird 18. Und mehr Klischee geht nicht: TĂ€towierter Ex-Rapper ĂŒbernimmt Fachunternehmen fĂŒr PflegekrĂ€fte in der legendĂ€ren Duisburg-Ruhrorter Horst-Schimanski-Gasse – und hat dabei sensationellen Erfolg. Was fĂŒr eine Geschichte ist das denn, sollte man meinen, wenn man nur oberflĂ€chlich hinschaut. TatsĂ€chlich verbirgt sich dahinter die spannende Lebens- und Unternehmergeschichte von JosĂ© Dobiegala. So außergewöhnlich und so logisch zugleich.

JosĂ© Dobiegala begrĂŒĂŸt uns mit einem gewinnenden Lachen in den RĂ€umen der ruhrmed – mitten in Ruhrort, mitten im Leben. Gerade ist das Unternehmen volljĂ€hrig geworden, im November 2019 waren es 18 Jahre. GeschĂ€ftsfĂŒhrer ist JosĂ© Dobiegala seit Januar 2017 – damals noch zusammen mit dem UnternehmensgrĂŒnder Martin Ruhmöller. Dann erhielt Dobiegala, wie er selbst sagt, die Chance seines Lebens. Ruhmöller will vorzeitig in den Ruhestand, Dobiegala ĂŒbernimmt in dessen Sinne. Aber nicht nur die alleinige GeschĂ€ftsfĂŒhrung, sondern gleich das ganze Unternehmen. Mit rund 100 Mitarbeitenden, Tendenz steigend. Allesamt hoch qualifizierte PflegekrĂ€fte, mit zum Teil außergewöhnlichen Zusatzqualifikationen: Beatmungsexperten, AnĂ€sthesiespezialisten, OP-Assistenten und vieles mehr. Der erst 34-jĂ€hrige Unternehmenschef berichtet eloquent vom Kundenbedarf, von Marktentwicklungen und von Zielgruppenfokussierung. Und er weiß wovon er spricht. Nach Abitur und einem kurzen Mathematik-Intermezzo an der Uni absolvierte er eine Ausbildung zum Gesundheits-und Krankenpfleger. Seinen spannenden Weg setzte er in schnellen Schritten fort: Mitarbeiter- und Kundenbetreuer bei ruhrmed, OP-Pfleger, erst Mit-GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei ruhrmed, dann eben auch Gesellschafter. Und dann war da ja auch noch der kurze Abstecher in die Musikszene: im Rap-Projekt „Kulturschocker“ in der Duisburger Oper. Dobiegala hat keine BerĂŒhrungsĂ€ngste – vor nichts und niemandem. Immer offen zu sein, auch fĂŒr Neues, das ist sein Weg. Und den geht er auch fĂŒr sein Unternehmen.

Dies erfÀhrst du in diesem Beitrag:

  1. Freigeist mit Pflegeauftrag
  2. Miteinander auf Augenhöhe
  3. ruhrmed. Das sind wir.

Freigeist mit Pflegeauftrag

So außergewöhnlich wie der GeschĂ€ftsfĂŒhrer selbst ist auch das Unternehmen ruhrmed. Der Umgang mit den Mitarbeitenden, die FreirĂ€ume, die sich anbieten, das ist ungewöhnlich, trifft aber offensichtlich genau den Nerv von Kunden und Mitarbeitenden. So ist es auch nichts Besonderes, dass diese ihrem Chef zum Geburtstag gemeinsam einen Gutschein fĂŒr ein neues Tattoo schenken. Der wird dann auch stolz auf der ruhrmed-Facebook-Seite oder bei Instagram prĂ€sentiert.
Auch beim Thema Dresscode hat Dobiegala nicht nur seine eigenen Meinung, sondern seinen eigenen Stil. „Entscheidend ist nicht wie jemand aussieht oder gekleidet ist. Wichtig ist, was er tut und wie gewissenhaft er seine Arbeit macht“, sagt er. Seine Mitarbeitenden haben deshalb alle Freiheiten. Tunnel, Tattoo, Blech im Gesicht – das letzte wird im Einsatz natĂŒrlich herausgenommen, denn Hygienevorschriften gelten klar auch bei ruhrmed. Der Chef lebt es vor und die Kunden finden es okay – so what. Denn die Leistung der Mitarbeitenden ist erstklassig und die Pflegeeinrichtungen im Ruhrgebiet sind mit der ruhrmed-Leistung rundum zufrieden. „Damit kein falscher Eindruck entsteht: Wir suchen nicht speziell nach den besonderen Typen, aber wir sind offen fĂŒr alles – und unsere Kunden auch“, ergĂ€nzt der ĂŒberzeugte Sportschuh- und Sneaker-TrĂ€ger.

Ein besonderer Typ ist Dobiegala selbst jedoch auf jeden Fall, nicht nur optisch. Und dazu steht er – auch mal auf der BĂŒhne. Zum Beispiel bei Veranstaltungen, die bei ruhrmed eine lange Tradition haben. Eine Rampensau, die das Publikum zu unterhalten weiß. Menschen mitnehmen und Begeisterung vermitteln. Intuitiv und immer richtig dosiert – das kann er. Bei Mitarbeiterveranstaltungen genauso wie bei Messeauftritten, Workshops oder KundenprĂ€sentationen. Auch privat ist der gebĂŒrtige Duisburger nicht zu bremsen. Musik im eigenen Tonstudio machen, mit der Familie unterwegs sein, Mangas zeichnen oder kicken. In seinem Duisburger Fußballteam hat er seinen Platz seit vielen Jahren gefunden. Nicht als feinsinniger Mittelfeldstratege, sondern als KĂ€mpfer: Matsche, voller Körpereinsatz und Urgewalt sind seine Kompetenzen auf dem Feld. Fairness und Spielbegeisterung dabei immer im GepĂ€ck. So wie eben auch in seiner Funktion als ruhrmed-Chef.

Miteinander auf Augenhöhe

Die Unternehmensphilosophie von JosĂ© Dobiegala ist klar definiert und dabei grundsĂ€tzlich im Sinne des ruhrmed-GrĂŒnders Ruhmöller: Die Arbeit soll die Mitarbeitenden und Kunden gleichermaßen glĂŒcklich machen. „Auf Augenhöhe“, beschreibt er selbst den ruhrmed-Arbeitsstil. Wenn das gelingt, ist der Erfolg vorprogrammiert. Dobiegala geht strategisch vor, spricht aber viel mit Team und Kunden, um seine Entscheidungen immer an der aktuellen Entwicklung zu spiegeln. Sein FĂŒhrungsstil ist partizipativ und offen, alles andere als beratungsresistent. Die Mitarbeitenden erhalten immer einen riesengroßen Vertrauensvorschuss. Er lĂ€sst jeden machen und ist davon ĂŒberzeugt, dass Fehler am Ende zu besseren Ergebnissen fĂŒhren können. Seine UnternehmensfĂŒhrung ist vom BauchgefĂŒhl geprĂ€gt, und der Bauch gibt ihm bisher Recht. Anderen FĂŒhrungskrĂ€ften hat er eines voraus: Verantwortung abzugeben und Aufgaben zu delegieren, auch wenn nicht klar ist, ob der Mitarbeitende der Aufgabe wirklich schon gewachsen ist. Sein Team dankt es ihm mit großem Engagement – und einer Begeisterung fĂŒr das eigene Unternehmen, die etwas aus der Zeit zu fallen scheint. Das spĂŒren auch die ruhrmed-Kunden deutlich. „Heute hier, morgen da, das ist nicht unser SelbstverstĂ€ndnis des Pflegeberufs. Wir legen großen Wert darauf, unsere Mitarbeitenden lĂ€ngerfristig einzusetzen – dem Klischee Zeitarbeit zum Trotz“, betont Dobiegala. Und das gelingt ruhrmed vorbildlich. „Unsere Kunden und wir selbst verstehen uns zwar als Feuerwehr, die nur so lange bleibt, wie es brennt. Aber dennoch setzen wir in diesen begrenzten ZeitrĂ€umen auf absolute ZuverlĂ€ssigkeit und vollen Einsatz.“ Mit dieser Einstellung ticken die bei ruhrmed alle gleich.

Nicht zuletzt deshalb surft das Unternehmen auf der Erfolgswelle. Und das schon seit vielen Jahren. Hier konnte Dobiegala viel von Ruhmöller lernen, wie er selber sagt. PflegekrĂ€fte werden hĂ€nderingend gesucht und ruhrmed hat ein großartiges Team. Auch wenn er ein intaktes Unternehmen ĂŒbernehmen konnte, erkennt man Dobiegalas Handschrift. „Ein starkes Fundament zu nutzen und weiter aufzubauen, das sehe ich als meine Aufgabe“, erklĂ€rt er. Der Umgangston im Unternehmen hat sich geĂ€ndert und ist noch offener geworden. Die Mitarbeitenden werden in die Entwicklung eingebunden und erhalten mehr Verantwortung. Auch die Positionierung im Arbeitsmarkt hat einen Feinschliff bekommen, der die Anziehungskraft von ruhrmed noch weiter erhöht hat. Alle Social Media-KanĂ€le werden in den Auftritt einbezogen und trommeln tĂ€glich ein Botschaften-Feuerwerk in die Zielgruppe. Die deutlich gestiegene Anzahl der Bewerbungen spiegelt das. „Ob Neueinsteiger oder Jobwechsler, ruhrmed bietet jeder qualifizierten Pflegekraft neue Perspektiven“, erklĂ€rt Dobiegala diesen Erfolg. „Wer unsere Leidenschaft teilt, kann schnell eine/r von uns werden.“ Da ist er wieder: der Dobiegala’sche Teamgeist, mit dem er sein Unternehmen fĂŒhrt und prĂ€gt.

ruhrmed. Das sind wir.

ruhrmed sieht sich als Teil des Ruhrgebiets und JosĂ© Dobiegala ist ĂŒberzeugter Ruhrpottler. Er ist hier aufgewachsen und liebt die offene Derbheit der Region. Deshalb ist sein Team im gesamten Ruhrgebiet im Einsatz. Und in Duisburg, Dortmund, Essen und Oberhausen zu Hause – denn hier sind die ruhrmed-Standorte. So ist das Unternehmen immer vor Ort, ob als Arbeitgeber fĂŒr examinierte PflegekrĂ€fte oder kompetenter Partner fĂŒr die Pflegeeinrichtungen im Revier. Und zwar nicht als Not- oder Nischenlösung, sondern als fester Bestandteil in der Pflege. Denn Dobiegala hat eine Vision, ein festes Credo, das fĂŒr ihn bindend ist und das er sich auch fĂŒr Wettbewerber wĂŒnschen wĂŒrde: „Unsere Verantwortung als Personaldienstleister liegt darin, engagierte und qualifizierte FachkrĂ€fte einzustellen. Wir mĂŒssen uns mit unseren Kunden und Mitarbeitenden stets auf Augenhöhe bewegen und aufhören, die Notsituation des einen zugunsten des anderen auszunutzen. Dann hat Zeitarbeit eine Chance, als feste und unterstĂŒtzende Dienstleistung in der Pflege anerkannt zu werden – bei den Kunden, dem Stammpersonal in den Einrichtungen und in der Gesellschaft.“

Du möchtest mehr ĂŒber ruhrmed erfahren?

Besuche fĂŒr mehr Informationen zu ruhrmed gleich die ruhrmed website www.ruhrmed.de oder das Unternehmensprofil von ruhrmed auf provenservice unter www.provenservice.de/ruhrmed.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von der ruhrmed GmbH. Alle Inhalte dieses Beitrags, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschĂŒtzt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrĂŒcklich anders gekennzeichnet, bei der ruhrmed GmbH.

ruhrmed GmbH
Personaldienstleistungen im Gesundheitswesen
Dammstraße 25
47119 Duisburg

Tel: 0800 5599700
E-Mail: info@ruhrmed.de

 

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Wie gehen Zeitarbeitsfirmen fĂŒr PflegekrĂ€fte mit der Corona-Situation um

Wie gehen Zeitarbeitsfirmen fĂŒr PflegekrĂ€fte mit der aktuellen Corona-Situation um?

Die Corona-Krise verĂ€ndert auch die Arbeitswelt von PflegekrĂ€ften in Zeitarbeit. Wir interessieren uns dafĂŒr, wie PflegekrĂ€fte in Zeitarbeit und auch Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen den Umgang Ihres Arbeitgebers mit der neuartigen Situation wahrnehmen. FĂŒhlen sie sich gut unterstĂŒtzt und beraten in diesen herausfordernden Zeiten?

Wir ergĂ€nzen laufend neue Meinungen und Erfahrungen. Allen Teilnehmern unserer Umfrage möchten wir herzlich fĂŒr ihre Offenheit danken!

 

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Meinungen und Erfahrungen zum Umgang mit der aktuellen Corona-Situation

“Ich bin in Köln jetzt wieder in der Mobilen. Das wollte ich eigentlich nicht mehr, aber meine Firma hat zurzeit viele QuarantĂ€ne FĂ€lle weswegen ich dort jetzt wieder aushelfe. Ich bekomme gepackte FrĂŒhstĂŒckspacks und Snacks von meinem Arbeitgeber. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge...“

21.05.2020 | Magdale Na | Pflegekraft in Zeitarbeit bei einer Zeitarbeitsfirma in Köln

“Es ist momentan sehr schwierig neue Kunden zu gewinnen. Alle warten ab was passiert. Wir leben zu 90% von unseren Stammkunden.“

20.05.2020 | Steve Enes Petzold-Aydemir | Mitarbeiter bei Med&Time Personalmanagement GmbH

“Ich bin jetzt in QuarantĂ€ne, obwohl ich dringend gebraucht werde. Insgesamt sind fĂŒnf Kolleginnen betroffen. Die PDL wollte uns erst weiterarbeiten lassen, aber meine Ansprechpartnerin in der Zeitarbeit-Firma hat mich nach Hause geschickt. Da zeigt sich, wer fĂŒr seine Mitarbeiter wirklich da ist.“

20.05.2020 | Carina T. | Pflegekraft in Zeitarbeit bei einer Zeitarbeitsfirma in Berlin

“Gemeinsam haben wir einen Weg gefunden!
Uns als Arbeitgeber hat die Corona Pandemie vor einer neuen und unbekannten Herausforderung gestellt. FĂŒr uns galt es diese bestmöglich zu bewĂ€ltigen und vor allem gemeinsam mit unseren Mitarbeitern zu meistern.
Als erster Schritt war es fĂŒr uns relevant alle notwendigen Informationen bzgl. Verhalten, QuarantĂ€nemaßnahmen, eventuelle Ausgangssperren etc. zu beschaffen, damit wir unsere FĂŒrsorgepflicht als Arbeitgeber gerecht werden konnten. Besonders in dieser Zeit ist ein regelmĂ€ĂŸiger Kommunikationsaustausch von beiden Parteien unabdingbar, denn wie jeder Mensch hatten auch unsere Mitarbeiter viele Fragen und teilweise ein plötzliches GefĂŒhl der Ungewissheit. Vor allem unsere OP-FachkrĂ€fte spĂŒrten die Corona-Folgen am stĂ€rksten, da die OperationssĂ€le grĂ¶ĂŸten Teils geschlossen wurden. Diese Mitarbeiter versuchten wir in andere Bereiche einzusetzen, welches uns glĂŒcklicherweise zum grĂ¶ĂŸten Teil auch gelungen ist. Aufgrund dessen können wir mit großer Freude sagen, dass wir nicht gezwungen waren KĂŒndigungen auszusprechen oder Mitarbeiter in die Kurzarbeit zu schicken.
Die INDUMED ist unfassbar dankbar, denn nur durch den engen Zusammenhalt, die gegenseitige LoyalitĂ€t und die FlexibilitĂ€t unserer Mitarbeiter konnten wir diese Zeit als gemeinsames Team erfolgreich bewĂ€ltigen. Wir freuen uns, dass langsam der Alltag wieder einkehrt und blicken, dank unser großartigen Mitarbeiter, positiv in die Zukunft. “

20.05.2020 | Stephi S. | Mitarbeiterin bei INDUMED

“In diesen Zeiten muss man zusammenhalten finde ich. Meine Firma hat noch keine Kurzarbeit angekĂŒndigt, aber letztens mehrere von uns gefragt, ob wir eine Woche Urlaub nehmen können. Ich denke mal um die AuftragslĂŒcken zu ĂŒberbrĂŒcken. Das finde ich eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, schließlich will ich noch nach Corona hier weiterarbeiten“

16.05.2020 | Cari Na| Pflegekraft in Zeitarbeit bei Pacura Med

“In diesen Zeiten muss man zusammenhalten finde ich. Meine Firma hat noch keine Kurzarbeit angekĂŒndigt, aber letztens mehrere von uns gefragt, ob wir eine Woche Urlaub nehmen können. Ich denke mal um die AuftragslĂŒcken zu ĂŒberbrĂŒcken. Das finde ich eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, schließlich will ich noch nach Corona hier weiterarbeiten“

16.05.2020 | Cari Na| Pflegekraft in Zeitarbeit bei Pacura Med

“Beim BĂ€cker kann ich umsonst frĂŒhstĂŒcken, wenn ich sage, dass ich von der KBS Group komme. “

14.05.2020 | Dave | Pflegekraft in Zeitarbeit bei der KBS Group

“In den Anfangszeiten von Corona hatte ich niemanden, der auf meine kleine Tochter (4 Jahre) aufpassen konnte, als die KindergĂ€rten abrupt geschlossen haben. Mir wurde von meiner Zeitarbeitsfirma ĂŒbergangsweise eine private Betreuung zur VerfĂŒgung gestellt, sodass ich weiter arbeiten konnte. “

11.05.2020 | Pia M. | Pflegekraft in Zeitarbeit

“Vor Corona lief es leider schon nicht so optimal in meiner ZA Firma und Corona hat mir die Entscheidung leicht gemacht, wieder in Festanstellung zu gehen. Ging ĂŒber meine ZA recht unkompliziert, sodass ich beim Kunden bleiben konnte“

09.05.2020 | der Vogt | Pflegekraft in Zeitarbeit aus Leipzig

“Wir haben alle einen Karton voller Mundschutze von unserem Chef bekommen. “

08.05.2020 | Steff | Pflegekraft in Zeitarbeit

“Ich wurde im April wĂ€hrend der Probezeit gekĂŒndigt. Es hieß, dass keine AuftrĂ€ge rein kĂ€men. Bei ner anderen Zeitarbeitsfirma in Hamburg bin ich jetzt als Krankenschwester fĂŒr 3 Monate gebucht und habe sogar zum Start einen Einstiegsbonus bekommen.“

08.05.2020 | Tat Jana | Pflegekraft in Zeitarbeit

“ Mein Arbeitgeber hat sich sehr solidarisch verhalten..Keine Kurzarbeit “

06.05.2020 | Gabi B. | Pflegekraft in Zeitarbeit bei Pacura Med

“ Aus interner Sicht: Kurzarbeit, Homeoffice und noch mehr zu tun als vorher. Wir danken wirklich jeder Pflegekraft, aber mal einen Appell an alle Arbeitgeber in der Zeitarbeitsbranche: KĂŒmmert euch auch um eure Dispos, sonst werden bald auch keine PflegekrĂ€fte mehr vermittelt“

04.05.2020 | Sabi W. | Mitarbeiterin einer Zeitarbeitsfirma

“ Meine Firma hat zum GlĂŒck keine Kurzarbeit, eher das Gegenteil. So wie ich das mitbekommen habe werden weitere PflegekrĂ€fte gesucht, wegen den ganzen AuftrĂ€gen. Meine Disponentin fragt fast tĂ€glich wie es mir geht und ich weiter im Einsatz bleiben kann 😀 “

02.05.2020 | Dietmar K. | Pflegekraft in Zeitarbeit

“Ich bin neu in der Zeitarbeit, habe lange mit mir gerungen, ob das das Richtige fĂŒr mich ist und dann kam Corona. Ich bin bis jetzt durchgehend im Einsatz und werde gebraucht. Es fĂŒhlt sich gut an unterstĂŒtzen zu können. Meine Zeitarbeitsfirma versorgt mich mit Masken und Desinfektionsmittel und einen kleinen Bonus, unabhĂ€ngig von der Regierung.“

01.05.2020 | Stefanie T. | Pflegekraft in Zeitarbeit

“ Wir sind zur Zeit in Kurzarbeit - ja, auch uns hat es getroffen. Dennoch halten wir als Team im Unternehmen zusammen und wir versuchen alle, möglichst das beste draus zu machen. Hier bei uns, sind wir wie eine Familie zueinander, sodass wir diese schwere Zeit mit BerĂŒcksichtigung aller WĂŒnsche gut ĂŒberstehen werden!“

30.04.2020 | Carina W. | Pflegekraft in Zeitarbeit

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Interview mit Krankenschwester Suzie

ArbeitnehmerĂŒberlassung in der Pflege: Herausfordernd, sinnbringend, gute Entlohnung.

ArbeitnehmerĂŒberlassung in der Pflege: Herausfordernd, sinnbringend, gute Entlohnung.

Interview mit Susan, Krankenschwester in ArbeitnehmerĂŒberlassung


„Ich wollte einen Beruf mit sehr intensivem menschlichen Kontakt“, verriet uns Susan, 60 Jahre alt, in unserem kurzen Interview. Susan ist von Haus aus Krankenschwester und arbeitet seit ca. einem Jahr in der ArbeitnehmerĂŒberlassung. Bevor sie den Wechsel in die ArbeitnehmerĂŒberlassung vollzogen hat, war Susan hauptsĂ€chlich in der ambulanten Pflege tĂ€tig - Auch in der 24h-Pflege und in der ambulanten Intensivpflege.

Susan, Sie haben lange Zeit in Festanstellung gearbeitet. Aus welchem Grund haben Sie in die ArbeitnehmerĂŒberlassung gewechselt?

Nun ja, fĂŒr mich erschienen die meisten Berufsfelder auf die Dauer nicht ertrĂ€glich, deshalb wollte ich einen festen Arbeitgeber und wechselnde EinsĂ€tze.

Sie hatten GlĂŒck und haben gleich einen Personaldienstleister fĂŒr ArbeitnehmerĂŒberlassung im Gesundheitswesen gefunden, mit dem Sie zufrieden sind. Uns interessiert, was Sie ĂŒberzeugt hat.

Mein Arbeitgeber ist mir von Anfang an sehr freundlich, aber sachlich und zuvorkommend begegnet. Ich wurde zu Beginn nach meinen WĂŒnschen gefragt und diese wurden auch umgesetzt. Und das alles zu sehr fairen Bedingungen und bei guter Entlohnung.

WĂŒrden Sie sagen, dass Ihre Erwartungen von der ArbeitnehmerĂŒberlassung erfĂŒllt wurden?

Definitiv! Meine Erwartungen wurden sogar positiv ĂŒbertroffen! Ich hĂ€tte nicht erwartet, dass die Bedingungen in der ArbeitnehmerĂŒberlassung in pflegerischen Berufen derart gut sind und es sogar richtig spannende und angenehme Einsatzbereiche gibt. Außerdem: Du hast Menschen im Hintergrund – deine Vorgesetzten – die dir den RĂŒcken stĂ€rken. Es ist mal jemand fĂŒr DICH da. Ein sehr gutes und beruhigendes GefĂŒhl.

Susan, Sie haben uns erzĂ€hlt, dass Sie mittlerweile seit einem Jahr in der ArbeitnehmerĂŒberlassung arbeiten und seitdem bei einem Personaldienstleister angestellt sind. Welche besonderen Erfahrungen haben Sie bisher in der ArbeitnehmerĂŒberlassung gesammelt?

Genau, ich arbeite nun seit einem Jahr mit einer Firma zusammen. In dieser Zeit bin ich im dritten Einsatz tĂ€tig. Die EinsĂ€tze waren zwar teils schwierig, aber menschlich herausfordernd und fĂŒr mich immer sinnbringend. Das ist mir bei meiner Arbeit wichtig. Schöne „Begleiterfahrungen“ sind aber auch die auswĂ€rtigen Unterbringungen, die ich bei meinen AußeneinsĂ€tzen genießen kann. Bei meinem jetzigen Einsatz ist die Arbeit tatsĂ€chlich mal Ă€ußerst - wie sagt man – „gechillt“. Das kommt in der Regel selten vor. Zudem werde ich auch hier außerordentlich freundlich und zuvorkommend behandelt.

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In Ihren Antworten höre ich Zufriedenheit mit der ArbeitnehmerĂŒberlassung heraus. WĂŒrden Sie denn auch fĂŒr andere PflegekrĂ€fte eine Empfehlung fĂŒr die ArbeitnehmerĂŒberlassung aussprechen?

Unbedingt! Die Arbeitsbedingungen, insbesondere auch die Schicht- und Freizeitregelung, gehen deutlich besser. Was mich vorher an meiner Festanstellung gestört hat, war unter anderem der soziale Druck des „Einspringen MĂŒssens“. Der ist hier nicht vorhanden! Auf Wunsch kann ich Mehrarbeit erbringen, mit Extrazahlungen. Und ich erhalte mehr Lohn, als in einer Festanstellung. So kann ich mit einer halben Stelle meinen Lebensunterhalt sichern! Das bedeutet fĂŒr mich: Freiheit!
NatĂŒrlich gibt es auch ArbeitseinsĂ€tze mit schlimmen Bedingungen. Dort besteht aber immer die Option auf sofortige Versetzung. Außerdem kann man vorsorgen – ich bestehe auf Begleitung durch eine Schichtleitung, wenn keine Einarbeitung stattfinden kann. Und ich erfrage vorher den PersonalschlĂŒssel. Wichtig ist immer im Auge zu behalten, was man wirklich verantworten kann, ohne dabei zu engstirnig zu werden.

Das freut uns sehr! Aus Neugier: Wie wĂŒrden Sie denn den aktuellen Arbeitsmarkt und die Zukunft von ArbeitnehmerĂŒberlassung in Pflegeberufen einschĂ€tzen?

Die ZustĂ€nde sind hĂ€ufig sehr, sehr schwierig in der Pflege. Es gibt viel zu wenig Mitarbeiter und meiner Meinung nach lassen einige von denen deutlich an Sachverstand und menschlicher Kompetenz vermissen. Teilweise sind die ZustĂ€nde des PersonalschlĂŒssels unertrĂ€glich und nicht zu verantworten.
Ich denke, die ArbeitnehmerĂŒberlassung wird deshalb noch an Umfang und Bedeutung zunehmen!

Zum Schluss: Mit diesem Vorurteil gegenĂŒber ArbeitnehmerĂŒberlassung möchte Susan gerne aufrĂ€umen.

Ich finde es schade, dass die ArbeitnehmerĂŒberlassung in der Bevölkerung immer noch bemitleidet wird. Ganz unter dem Motto „hast du das denn nötig?“. ArbeitnehmerĂŒberlassung wird oft immer noch mit schlechten Bedingungen und mieser Bezahlung in Verbindung gebracht. Ich erzĂ€hle es immer wieder gerne jedem, dass dies nicht so ist.

 

Wir von provenservice danken Ihnen, Susan, fĂŒr Ihre offenen und ehrlichen Worte und wĂŒschen Ihnen weiterhin viele spannende und interessante EinsĂ€tze in der ArbeitnehmerĂŒberlassung!

 

 

Wenn Sie auf der Suche nach einem Personaldienstleister fĂŒr ArbeitnehmerĂŒberlassung sind, finden Sie bei uns bestimmt den richtigen Arbeitgeber. Jetzt finden.

 

provenservice, 11.10.2019

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Mit ĂŒber 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Mit ĂŒber 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Mit ĂŒber 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Interview mit Maike H., Fachkrankenschwester in Leiharbeit

Interview zur Leiharbeit im medizinischen Bereich mit Maike

Maike H., 47 Jahre


Vor knapp 30 Jahren ist Maike mit Ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Ihrem Wunschberuf gestartet. Heute kann sie auf jahrelange
Berufserfahrungen in verschiedenen Einrichtungen und Arbeitsbereichen zurĂŒckblicken und stolz auf ihre Fachweiterbildung sein. Die Erfahrungen von anderen KollegInnen hat Maike ĂŒberzeugt, zu ihrer jetzigen Leiharbeitsfirma zu wechseln. Mit welcher Motivation Maike dieses Jahr in der Leiharbeit gestartet ist, hat sie uns in unserem Interview erzĂ€hlt.

 

Hallo Maike, schön, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns und allen unseren Lesern teilen. Direkt am Anfang: DĂŒrfen wir erfahren, wie Ihre Berufslaufbahn vor der Leiharbeit verlief?

Sehr gerne! 1990 begann ich meine Ausbildung zur Krankenschwester in DĂŒsseldorf. Dieser Beruf war von klein auf mein Wunschberuf und ich arbeitete nach dieser Zeit in Damp und in Flensburg auf Stationen mit den Fachabteilungen der OrthopĂ€die, Neurochirurgie und der GefĂ€ĂŸchirurgie.
Nach der Geburt meiner Tochter ging ich fĂŒr anderthalb Jahre in die ambulante Pflege. Wir sind nach Oldenburg umgezogen und dort wechselte ich wieder zurĂŒck in ein Krankenhaus und begann mit Wechselschichten in der Notaufnahme. Um den BedĂŒrfnissen meiner Tochter und den zeitlichen Vorgaben der Krippe nachzukommen, habe ich danach auf der Augenstation gearbeitet und anschließend in den OP gewechselt. Das war 2003. Als die Arbeitsbedingungen mit einem schulpflichtigen, jĂŒngeren Kind immer schwieriger wurden, Ă€nderte ich erneut meine Arbeitsstelle und ging in den OP des benachbarten Krankenhauses.

Ich erfuhr, wie unglaublich wichtig und wirkungsvoll gewerkschaftliches Engagement ist und wurde Mitglied bei verdi. Ziemlich schnell wurde ich dort auf verschiedenen Ebenen und in Gremien aktiv.

Parallel dazu schloss ich 2013 meine Fachweiterbildung zur Fachschwester fĂŒr den OP/Endoskopie ab.


Das ist wirklich ein beeindruckender Berufsweg. Wie sind Sie dann auf die medizinische Leiharbeit gekommen?

Auf die Idee in die Leiharbeit zu wechseln, brachten mich andere Kolleginnen aus meinem Team, die vor mir zu der Leiharbeitsfirma gingen, von der ĂŒberwiegend die externen Mitarbeiter kamen, um uns in den Zeiten des Pflegenotstandes zu unterstĂŒtzen.


Sie waren also nicht die einzige aus Ihrem Team, die zu einer Leiharbeitsfirma gewechselt ist. Was war fĂŒr Sie der Grund fĂŒr den Wechsel in die Leiharbeit?

Zu dem Zeitpunkt war ich mehr als frustriert, da die wirtschaftlichen Vorgaben die Kollegen und Kolleginnen im gesamten Haus, sowie auch uns im OP, dazu zwangen, gegen hygienische und andere Standards zu verstoßen, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. In 2017 begann ich mit einem Studium mit dem Schwerpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagement, weil ich mir nicht vorstellen wollte, unter diesen Arbeitsbedingungen noch 20 Jahre bis zum regulĂ€ren Renteneintrittsalter arbeiten zu mĂŒssen. Ich rede hier von ĂŒberplanten OPs, elektive Eingriffe im Bereitschaftsdienst, laufende SĂ€le trotz Personalmangel.

Zwischenzeitlich war ich in die Mitarbeitervertretung unseres Hauses gewÀhlt worden und bekam dort haarstrÀubende GefÀhrdungsanzeigen von Kollegen und Kolleginnen zu lesen, die manchmal das Gesundheitsamt und den Zoll zum Handeln gezwungen hÀtten.

Dann kamen noch diese abstruse Pflegekammer und der Gesundheitsminister mit seinen gefÀhrlichen Spar-Ideen an den Start und ich wollte nicht mehr TÀterin in diesem kaputten System sein.

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So wie ich das raus höre, war die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation im Gesundheitssystem einer der HauptgrĂŒnde fĂŒr den Wechsel in die Leiharbeit. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Leiharbeitsfirma im Pflegebereich gekommen?

Meinen jetzigen Arbeitgeber habe ich mir aufgrund der Erfahrungen unserer „Gast“ KollegInnen ausgesucht, die sehr zufrieden mit ihm sind. Zudem wechselten vor mir drei KollegInnen aus meinem Team zu Avanti und berichteten mir nur Positives.


Hatten Sie bestimmte Erwartungen als Sie in die Leiharbeit gewechselt sind?

Ich hatte keine großen Erwartungen an die Leiharbeit. Ich wollte nur aus dem alten, krankmachenden System raus. Zudem wĂ€re ich durch die bessere Bezahlung in der Leiharbeit in der Lage, das Studium meiner Tochter - im Ausland fallen höhere Kosten an - und mein Eigenes an einer privaten Fachhochschule zu finanzieren.


Welche Erfahrungen haben Sie bisher als Leiharbeiterin gemacht?

Ich arbeite erst seit dem 2. September diesen Jahres in der Leiharbeit und bin sehr viel entspannter als bei meinem letzten Arbeitgeber, bei dem ich ĂŒber zwölf Jahre beschĂ€ftigt war.

Es entlastet mich ungemein „nur noch“ als wertvolle Kraft im OP gesehen zu werden, die zwar voll mitarbeitet, aber nicht wirklich Mitglied des Teams und somit außen vor ist, bei innerbetrieblichen „Querelen“ und Personalnotstand. Ich kann mich besser auf meine Arbeit konzentrieren.

Und insbesondere, wenn ich die nÀchtliche Arbeitsbelastung der Bereitschaftsdienste sehe, bin ich wirklich froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Ich bin diesen Monat in einem GefĂ€ĂŸ- und Thoraxchirurgischen OP eingesetzt und es befriedigt mich ungemein, dass ich mein erlerntes Wissen von vor ĂŒber zwölf Jahren noch relativ einfach wieder abrufen kann und dort eine wertvolle und auch geschĂ€tzte Mitarbeiterin bin - sowohl bei den pflegerischen als auch bei den Ă€rztlichen Kollegen. Und das tut unendlich gut!

Wenn ich den OP spĂ€testens um 15.50 Uhr verlasse - mit einer Überstunde im GepĂ€ck - und nach einer halben Stunde Fahrzeit zuhause ankomme, habe ich noch Energie, Dinge in meiner Freizeit zu unternehmen. Etwas, das mir in meinen Arbeitsturns fremd wahr.

Ich bin wieder viel entspannter, was auch meinen Mann ungemein freut. Wir können unsere Wochenenden unabhÀngig von irgendwelchen Bereitschaftsdiensten planen, genauso, wie unseren Urlaub, den ich sehr spontan legen kann. Das sind sehr wertvolle Vorteile in der ZA.

Am wertvollsten fĂŒr mich aber ist der Umstand, dass mich das Gesundheitssystem nicht mehr ausbeutet, sondern ich von den eigentlich nur angemessenen Zahlungen profitiere.


Das freut uns, dass Sie die Leiharbeit als positives Arbeitsmodell erfahren haben! WĂŒrden Sie anderen Kolleginnen und Kollegen den Wechsel in die Leiharbeit ebenfalls empfehlen?

Ich wĂŒrde definitiv jedem die Leiharbeit empfehlen, der, beziehungsweise die, nicht teamabhĂ€ngig ist. Ich kenne genug KollegInnen, die sich vor dem Wechsel in die Leiharbeit und dem Umstand, sich immer wieder auf neue Teams einstellen zu mĂŒssen, fĂŒrchten.

Ebenfalls ist es ist eine Möglichkeit eine angemessene Bezahlung samt Arbeitsbedingungen zu erlangen.


Auch im medizinischen Bereich herrscht ein immer weiter zunehmender FachkrĂ€ftemangel. Wie schĂ€tzen Sie den aktuellen/zukĂŒnftigen Arbeitsmarkt ein?

Die Prognosen sehen einen fortwÀhrenden FachkrÀftemangel insbesondre bei den PflegekrÀften auf den Stationen und in der ambulanten Pflege voraus.

In den Funktionsbereichen sorgen die Einrichtungen mit der Ausbildung der sogenannten „technischen HilfskrĂ€fte“, von denen allerdings auch Etliche die Wartesemester mit dieser Ausbildung ĂŒberbrĂŒcken, vor.

Ich habe daher keine Idee, wie lange ich noch in der Leiharbeit benötigt werde. Zurzeit und auch die nĂ€chsten zwei bis drei Jahre mache ich mir keine Sorgen, so lange ich bereit bin, ab einem gewissen Zeitpunkt auch ĂŒberregional zu arbeiten.


Und zum Schluss: Mit welchem Vorurteil gegen Leiharbeiter im medizinischen Bereich möchten Sie gerne aufrÀumen?

Manche Kollegen unterliegen dem Irrtum, dass die Kosten der Leiharbeiter dem Topf der Personalkosten entnommen werden und damit festen Einstellungen entgegenstehen. Dem ist nicht so. Unsere Kosten sind Sachkosten, die beim Finanzamt eingereicht werden können und zum Teil erstattet werden.

Wir machen also das möglich, was landauf-landab die Kollegen fordern: Wir haben eine gesellschaftliche Aufgabe, also soll auch die Gesellschaft fĂŒr uns zahlen 🙂

 

Ganz lieben Dank Maike, fĂŒr deine sehr nahen Einblicke in dein Berufsleben! Wir von provenservice wĂŒnschen dir weiterhin einen guten Start in der Leiharbeit und auch alles Gute fĂŒr dein Studium!

 

Möchten Sie auch in die Leiharbeit wechseln? Informieren Sie sich auf provenservice zu Personaldienstleistern die zu Ihren Vorstellungen passen! Hier informieren.

 

provenservice, 28.09.2019

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Durch medizinische Zeitarbeit andere Bereiche kennenlernen

"Durch medizinische Zeitarbeit andere Bereiche kennenlernen"

Interview mit Jacky F., Gesundheits- und Krankenpflegerin in Zeitarbeit

Interview mit Jacky F. zur medizinischen Zeitarbeit

Jacky F., 29 Jahre

Jacky arbeitet seit mehreren Jahren in der medizinischen Zeitarbeit - sie hat sich ganz bewusst fĂŒr diesen Karriereweg entschieden. Schon wĂ€hrend ihrer Berufsausbildung konnte sie viel Erfahrung im Pflegeberuf sammeln. Nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin standen ihr die TĂŒren in der pflegerischen Berufswelt offen. „Angebote gab es viele“, erinnert sich Jacky. Sie wollte sich aber noch nicht in eine Richtung festlegen. Stattdessen war sie fest dazu entschlossen mehr in ihrem Beruf zu erleben und in verschiede Bereiche hinein zu schnuppern. In einer Einrichtung allein ist das kaum möglich, da man als Festangestellte relativ schnell in definierten Strukturen und Prozessen feststeckt. TagtĂ€glich werden dann Routineaufgaben erledigt. Als ambitionierte Pflegefachkraft war es fĂŒr Jacky somit schnell klar: Durch die medizinische Zeitarbeit hat sie die Möglichkeit neue und echte Berufserfahrung zu sammeln.

Als Jacky 2014 die Entscheidung getroffen hat, in der medizinischen Zeitarbeit loszulegen, hat sie sich vorher gut informiert. Eine Plattform wie provenservice, auf der Erfahrungen zu Zeitarbeitsfirmen ausgetauscht werden, gab es zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht – das hĂ€tte ihr bei ihrer Recherche durchaus geholfen. Sie hat es trotzdem gut getroffen und arbeitet nun schon seit fĂŒnf Jahren zufrieden bei Kangaroo, einem Personaldienstleister aus Nordrhein-Westfalen mit mehreren Standorten. Als selbstbewusste Pflegefachkraft hatte Jacky klare Vorstellungen, bevor sie bei ihrer Zeitarbeitsfirma einen festen Arbeitsvertrag unterschrieben hat. „Meine Erwartungen wurden mehr als ĂŒbertroffen“, so Jacky. Sie hat die Möglichkeit aktiv mitzubestimmen, wie und wo sie arbeitet. Auch das Gehalt als Pflegefachkraft in der Zeitarbeit liegt ĂŒber dem, was ihr damals von anderen Einrichtungen angeboten wurde. Weitere Benefits wie einen Firmenwagen, Arbeitskleidung sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld haben sie zudem ĂŒberzeugt. Bei der Frage nach dem Urlaub ist sie ganz offen: „So etwas wie Urlaubssperren kenne ich nicht.“ So kann sie zum Beispiel jedes Jahr an Weihnachten bei ihrer Familie sein, was ihr sehr wichtig ist. Apropos Familie: Jacky ist jetzt seit einiger Zeit nach ihrer Elternzeit wieder im Job. Als Zeitarbeiterin war es fĂŒr sie absolut kein Problem gemeinsam mit ihrer Zeitarbeitsfirma ein passendes individuelles Arbeitszeitmodell zu gestalten.

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Auch, wenn sich Jacky bei ihren verschiedenen EinsĂ€tzen immer wieder in neue Teams einfinden muss, so hat sie bei Kangaroo ihren Platz gefunden. „Hier kennt man sich gegenseitig und ist nicht nur eine Nummer“, berichtet sie.

Eines ist Jacky noch besonders wichtig: „Ich möchte gerne mit dem Vorurteil gegenĂŒber medizinischen Zeitarbeitern aufrĂ€umen, dass sie dumme Menschen sind, die woanders keine Stelle bekommen wĂŒrden. Wir sind aus eigenem Antrieb dort und fĂŒhlen uns sehr wohl.“ Und die Tatsache, dass Jacky bisher viele Abwerbungsversuche gehabt hat, spricht zudem fĂŒr ihre gute Arbeit. „Aber warum woanders hin, wenn es gut ist, wie es ist?“

Wir von provenservice freuen uns fĂŒr Jacky, dass sie durch die medizinische Zeitarbeit bereits viel wichtige Berufserfahrung gewonnen hat und noch viel wichtiger - dass sie Spaß bei der Arbeit hat und zufrieden im Pflegeberuf ist! Vielen Dank fĂŒr das aufschlussreiche Interview mit dir, Jacky!

 

provenservice, 21.09.2019

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