Zeitarbeitnehmer im Pflegebereich nach Bundesländern

Zeitarbeitnehmer im Pflegebereich nach Bundesländern

Dass die Personaldecke in vielen Einrichtungen ziemlich dünn ist, ist bei mehreren tausend unbesetzten Stellen in der Pflege kein Wunder. Viele Pflegekräfte gehen für die Versorgung ihrer Patienten oft an ihre Grenzen. Zeitarbeitnehmer aus dem Pflegebereich können hier gezielt unterstützen und für Entspannung auf der Station sorgen. In welchem Bundesland am häufigsten auf Zeitarbeit im Pflegebereich zurückgegriffen wird, zeigt diese Übersicht:

Anzahl der als Zeitarbeitnehmer Tätigen in Gesundheits- und Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe in Deutschland.
Anzahl Pflegekräfte in Zeitarbeit nach Bundesländern
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Statista (Stand: 31.12.2018)

Pflegekräfte, die sich sich für Zeitarbeit interessieren, finden auf der Plattform www.provenservice.de Informationen und Erfahrungsberichte zu Zeitarbeitsfirmen im Pflegebereich. Jetzt Zeitarbeitsfirma finden.

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Die provenservice Prinzipien

Die provenservice Prinzipien

Personaldienstleistungen wie die Arbeitnehmerüberlassung sind wichtig im Gesundheitswesen.
Nicht zuletzt für Patienten und Pflegebedürftige, sondern vor allem auch für die Menschen, die einen medizinischen Beruf ausüben. Nicht selten sehnen sich Arbeitnehmer nach einer beruflichen Veränderung und sehr oft helfen an dieser Stelle Personaldienstleister, diese Wünsche zu erfüllen. Ob in Form von Direktvermittlung und Karriereplanung, kurzfristige Jobvermittlung oder Zeitarbeit. Im Gesundheitswesen gibt es spezialisierte Personaldienstleister, die sich dieser wichtigen Aufgabe widmen. Um neue Mitarbeiter und Klienten zu gewinnen, wird natürlich nicht an Werbebotschaften gespart. Bestimmt kommen Ihnen Botschaften wie „Bei uns wird Wertschätzung großgeschrieben“, „Mindestens 6.000€ Brutto im Monat“ oder „Nie wieder Wochenenddienste“ etc. irgendwie bekannt vor.

Wir von provenservice wollen einen Blick hinter die Fassade werfen und mehr Transparenz in die Vermittlung von Ärzten und Pflegekräften bringen. Was uns vor allem interessiert, sind Antworten auf Fragen wie „Wie ist die Kommunikation mit den Disponenten“, „Wie sehr wird auf Einsatzwünsche etc. eingegangen“, „Gibt es Unterstützung bei Problemen im Einsatzbetrieb“, „Was passiert wenn ich keinen Einsatz habe“ und auch ganz ordinäre Dinge wie „Gibt es Teamevents und darf ich meinen Firmenwagen auch privat nutzen“. Es liegt auf der Hand, wer hierauf die treffenden und vor allem authentischen Antworten liefern kann. Natürlich diejenigen, die als Zeitarbeiter bei einem Personaldienstleister beschäftigt sind bzw. waren oder schon einmal von einem solchen vermittelt wurden.

Wir möchten diesen wertvollen Erfahrungsschatz bündeln und so Interessierten aus medizinischen und pflegerischen Berufen bei der Auswahl eines Personaldienstleisters unterstützen. Dazu vereinen wir die Grundlagen und Methoden von online Bewertungssystemen und Mitarbeiterbefragungen. Herausgekommen ist die Bewertungsplattform www.provenservice.de – speziell für Personaldienstleister aus dem Gesundheitswesen.

Wir sind starke Befürworter von authentischen Personaldienstleistern, die durch Transparenz das Vertrauen in Zeitarbeit und andere Personaldienstleistungen im Gesundheitswesen stärken - Die Einblick in ihre Vermittlungstätigkeit geben, offen für Feedback sind und sich auch kritischen Meinungen stellen und so allen interessierten Pflegekräften und Ärzten auf Augenhöhe begegnen. In den letzten Monaten haben wir gemerkt, dass es viele davon gibt, einige davon zählen schon zu den aktiven Unterstützern von provenservice und stärken so das Rückgrat von Personaldienstleistungen im Gesundheitswesen.

 

Unsere Prinzipien

provenservice ist branchenspezifisch

♦ Plattform für Personaldienstleister aus dem Gesundheitswesen

♦ Netzwerk an relevanten Partnern aus dem Gesundheitswesen

provenservice ist authentisch

♦ Spezifische Bewertungskriterien

♦ Erfahrungsbericht bei jeder Bewertung

♦ Keine Eigenbewertung erlaubt

♦ Bewertungskodex und Bewertungsprüfung

provenservice ist anonym

♦ Keine Registrierung erforderlich

♦ Keine Namensnennung notwendig

♦ Keine Weiterverwendung von E-Mail Adressen

provenservice ist kostenlos

♦ Kostenloses Bewertungssystem

♦ Kostenloses Lesen von Bewertungen

 

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Fünf Vorteile von Leiharbeit für Pflegekräfte

Fünf Vorteile von Leiharbeit für Pflegekräfte

Immer mehr Pflegekräfte stellen sich heutzutage die Frage, welche Perspektiven ihnen der Job als Pflegekraft noch zu bieten hat. Viele Überstunden, ständiges Einspringen an freien Tagen und schlechte Bezahlung bringen bei unseren Pflegehelden Zweifel auf, ob sie ihren erlernten Beruf auch in Zukunft weiter ausüben möchten. Hinzu kommt die eher nebelige Aussicht auf Veränderung. Denn der Anteil der Pflegebedürftigen in Deutschland nimmt immer weiter zu und die Wahrscheinlichkeit, dass die zusätzlich benötigten Alten- und Krankenpflegekräfte kurzfristig bereitstehen ist nahezu gering. Die Personaldecke in der Pflegebranche ist durch den Fachkräftemangel extrem angespannt und Pflegefachkräfte in Deutschland arbeiten oft an den eigenen Belastungsgrenzen. Eine Alternative zu den aktuellen Arbeitsbedingungen in der Festanstellung ist für viele Pflegekräfte die Leiharbeit. Dabei ist es für Pflegekräfte wichtig, eine Leiharbeitsfirma an der Seite zu haben, die umfassend unterstützt und berät. Wir haben die fünf wichtigsten Vorteile von Leiharbeit für Pflegekräfte, die von vielen Leiharbeitsfirmen und pflegerischen Leiharbeitern genannt werden, zusammengefasst:

  1. Bessere Arbeitsbedingungen
  2. Mehr selbstbestimmtes Arbeiten
  3. Geförderte Weiterbildung
  4. Angemessene Work-Life-Balance
  5. Guter Einstieg für Berufsanfänger sowie Hochschulabsolventen
1. Bessere Arbeitsbedingungen

Liest man Bewertungen von Leiharbeitskräften auf Portalen wie provenservice oder Kununu, sind die besseren Arbeitsbedingungen ein häufig genannter Grund für den Wechsel in die Leiharbeit. Mehr Planungssicherheit und weniger Überstunden. Je nach Leiharbeitsfirma werden neben der höheren Entlohnung auch besondere Benefits geboten. Darunter fallen Sonderleistungen wie der Firmenwagen, Fortbildungen, Kinderbetreuung, Fitnessstudio oder auch exotische Leistungen wie der kostenlose Haushaltsservice oder Koordination von Arztterminen etc.

2. Mehr selbstbestimmtes Arbeiten

Als Pflegekraft in Leiharbeit ist man weitestgehend sein eigener Chef. Viele Leiharbeitsfirmen bieten ihren Mitarbeitern an, selbst zu entscheiden, wie und wo sie arbeiten möchten. So können sie in der Regel selbst entscheiden, ob sie einer Haupt- oder Nebenbeschäftigung nachgehen, bundesweit oder nur in bestimmten Regionen eingesetzt werden oder in bevorzugten Einrichtungen arbeiten.

3. Geförderte Weiterbildung

In der Pflegebranche gilt ein Sprichwort: Wer rastet, der rostet. In den meisten Einrichtungen ist es durch die hohe Arbeitsbelastung und der Planungsunsicherheit durch Dienstplanverschiebungen für viele Pflegekräfte sehr herausfordern eine nebenberufliche Weiterbildung in Angriff zu nehmen. In der Leiharbeit hingegen werden Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bei vielen Firmen sogar gefördert. Durch feste, unveränderbare Dienstpläne wird ein Zeitrahmen eingeräumt und die Kosten werden meistens ebenfalls übernommen. So kommt es nicht selten vor, dass Leiharbeiter in der Pflege zum Beispiel berufsbegleitend Studieren.

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4. Angemessene Work-Life-Balance

Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat für Arbeitnehmer oft einen unterschiedlichen Stellenwert. Besonders in Pflegeberufen kommt es aber nicht gerade selten vor, dass der Beruf dem Privatleben vorangestellt wird. Dass es in der Pflegebranche mit der Work-Life-Balance auch anders funktioniert, zeigt die Leiharbeit. So berichten viele Pflegekräfte, dass sie direkten Einfluss auf Ihre Einsatzzeiten haben und so Arbeitszeiten und Schichten mitbestimmen können. So kann zum Beispiel eine alleinerziehende Pflegefachkraft den Wochenenddienst ausklammern, um das Berufs- und Familienleben besser zu vereinbaren. Eine seriöse Leiharbeitsfirma spricht Work-Life-Balance schon beim ersten Gespräch an und fixiert die vereinbarte, flexible Regelung schriftlich in den Arbeitsvertrag.

5. Guter Einstieg für Berufsanfänger sowie Hochschulabsolventen

Berufserfahrung ist eine der wichtigsten Bausteine in einem Pflegeberuf. Die Arbeit mit Menschen ist so individuell wie sonst keine andere Arbeitsstelle. Die Leiharbeit bietet Berufseinsteigern von Beginn an durch wechselnde Einsätze in verschiedenen Bereichen einen maximalen Zugewinn von echten Berufserfahrungen. Nicht nur durch die unterschiedlichen Berufsherausforderungen, sondern auch durch die Einfindung in neue Teams und arbeitstechnische Gegebenheiten. Davon profitieren die neuen Pflegehelden auf ihrem gesamten späteren Berufsweg.

Wie informieren sich Pflegekräfte richtig, bevor sie sich bei einer Leiharbeitsfirma bewerben?

Eine persönliche Empfehlung von Freunden, Familienangehörigen oder Bekannten ist für jede Pflegekraft, die in die Leiharbeit wechseln möchte, natürlich Gold wert. Aber Achtung: Wenn der Empfehlende im Rahmen einer Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter Aktion für die Rekrutierung belohnt wird, könnte der gut gemeinte Rat sich möglicherweise als Enttäuschung entpuppen. Die Firmenwebsites der Leiharbeitsfirmen bieten in der Regel detaillierte Informationen über die angebotenen Leistungen. Wichtig ist in jedem Fall, auf die Erfahrungen von anderen zurückzugreifen. Auf der unabhängigen Bewertungs- und Empfehlungsplattform www.provenservice.de finden Pflegekräfte speziell zu Leiharbeitsfirmen aus der Pflegebranche wertvolle Inside-Informationen.

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Bewerben als Pflegekräfte bei Zeitarbeitsfirmen

Bewerben als Pflegekraft bei Zeitarbeitsfirmen

Sie sind Alten- oder Krankenpfleger, MTA, OTA, Rettungsassistent oder Hebamme bzw. Entbindungspfleger und suchen einen Job in der Zeitarbeit?
Doch vor der Bewerbung fehlt noch eins, eine gute Zeitarbeitsfirma im Pflegebereich zu finden. Mit provenservice geht das kinderleicht, denn: Gute Zeitarbeitsfirmen für Pflege findet man auf der Empfehlungsplattform ohne sich zeitaufwendig, Website für Website, bei Google durchzuarbeiten. Hier werden Zeitarbeitsfirmen empfohlen, mit denen andere Fachkräfte zufrieden sind. Darüber hinaus können durch die interaktiven Such- und Filtereinstellungen ganz einfach die Personaldienstleister eingegrenzt werden, die zu den eigenen Vorstellungen passen. Von provenservice verifizierte Zeitarbeitsfirmen stellen sogar noch mehr Informationen bereit, damit sich Interessierte direkt einen umfassenden Gesamteindruck verschaffen können. Ist eine passendes Zeitarbeitsunternehmen für medizinische Berufe gefunden, ist der neue Job nicht mehr weit entfernt. Wir haben uns den Bewerbungsprozess bei einigen Zeitarbeitsfirmen genauer angeschaut und hier die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

  1. Das Anschreiben
  2. Die Onlinebewerbung
  3. Der persönliche Kontakt
  4. Ergänzende Unterlagen
1. Das Anschreiben

Wie formuliere ich das perfekte Anschreiben? Diese Frage brauchen sich Bewerber für Pflegejobs in der Zeitarbeit heutzutage zum Glück nicht mehr zu stellen. Die modern aufgestellten Zeitarbeitsfirmen sind in der Regel interessiert an dem Menschen hinter der Bewerbung, nicht an ein Schreiben voller Floskeln. Als gewisser „Standard“ hat sich heutzutage die Onlinebewerbung, bzw. Onlineregistrierung durchgesetzt, mit dem die Bewerbung für Zeitarbeit in der Pflege einfach und effizient geworden ist.

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2. Die Onlinebewerbung

Mal sind mehr, mal weniger Dateneingaben bei der Onlinebewerbung notwendig. Im Durchschnitt dauert die Bewerbung aber keine fünf Minuten. Im ersten Schritt werden Basisinformationen abgefragt. Dazu gehören neben den Kontaktdaten in der Regel auch Angaben zur Qualifikation und den Einsatzwünschen. Die Daten sind für die Zeitarbeitsfirma wichtige Informationen, da sie so direkt einschätzen können, für welche Bereiche sie einen Bewerber einsetzen könnten und können sich auf das folgende Gespräch gut vorbereiten. Das macht den Bewerbungsprozess für beide Seiten effizient. Normalerweise werden dem Bewerber auch gleich schon erste Informationen dazu geschickt, wie sich eine mögliche Zusammenarbeit gestalten würde. Oft werden auch schon gleich erste Einsätze vorgeschlagen.

3.Der persönliche Kontakt

Nach der Onlinebewerbung wird für gewöhnlich ein Telefongespräch, teilweise auch ein persönliches oder online Treffen vereinbart. Für die Zeitarbeitsfirma ist es hierbei wichtig den Menschen hinter der Bewerbung kennen zu lernen und sich auch selbst bei den Bewerbern vorzustellen. In dem persönlichen Austausch geht es darum, herauszufinden, welche Vorstellungen und Wünsche der Bewerber hat und ob die Firma diese als Arbeitgeber erfüllen kann. Andersherum möchte die Zeitarbeitsfirma natürlich auch herausfinden, ob die Pflegekraft mit der Persönlichkeit und den Qualifikationen in das Team und zum Unternehmen passt. Das Gespräch dauert je nach Intensivität zwischen 15 und 60 Minuten. Üblicherweise sind die Personaldisponenten gut vorbereitet und fachlich kompetent, sodass das Gespräch so kurz wie möglich gehalten wird. Ein kurzer Austausch ist also nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen.

4. Ergänzende Unterlagen

Eine Bewerbung ganz ohne Unterlagen? Nicht ganz, diese sind aber erst dann notwendig, sobald es konkret wird. Ein Bewerber braucht bei den meisten Zeitarbeitsfirmen für Pflege erst dann Unterlagen einreichen, wenn sich beide Seiten sicher sind, dass einer Zusammenarbeit nichts im Wege steht. Das spart Aufwand und die Pflegekräfte brauchen nicht ihre persönlichen Unterlagen in die breite Masse streuen. Als benötigte Unterlagen werden normalerweise der Lebenslauf und Urkunden über die fachlichen Qualifikationen (Examen, Fachweiterbildungen etc.) gefordert. Diese können bei den meisten Unternehmen ganz bequem über ein Onlineportal oder per E-Mail eingereicht werden.

 

Doch noch bevor es zu einer Bewerbung kommt, sollten sich Bewerber umfassende Informationen über den potenziellen Arbeitgeber einholen, damit einer langfristigen Zusammenarbeit nichts im Wege steht. Neben der Firmenwebsite oder sozialen Netzwerken bieten besonders Bewertungsportale wie Kununu oder speziell auf die Gesundheitsbranche zugeschnittene Plattformen wie provenservice substanzielle Entscheidungsgrundlagen für die Zeitarbeitsfirmenauswahl. Für alle die einen Job als Pflegekraft in Zeitarbeit suchen, können bei provenservice Zeitarbeitsfirmen im Pflegebereich miteinander vergleichen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Bewerbung!

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10 Tipps für den ersten Tag als externe Pflegekraft

10 Tipps für den ersten Tag als externe Pflegekraft

Es ist vollbracht. Der alte Job ist ausgelaufen und über die neue Zeitarbeitsfirma ist der erste Einsatz als externe Pflegekraft in einer neuen medizinischen Einrichtung geplant.

Der Personaldisponent hat alle Informationen zum Einsatz vorbereitet und der erste Arbeitstag rückt immer näher. Ob alter Hase oder ambitionierter Neuling – der erste Tag in einem neuen Einsatz als Leiharbeiter in der Pflege ist immer etwas ganz Aufregendes. Neue Einrichtung, neues Team, neue Abläufe. Kurz gesagt: Ungewissheit. Da ist es ganz normal, dass einem vor dem ersten Tag die üblichen Fragen und Zweifel im Kopf umherschwirren. Aber keine Panik, der Einsatz ist gut vorbereitet und mit unseren Tipps erleichtern wir dir den ersten Arbeitstag:

  • Schlage dir Zweifel oder selbst gesäte Vorurteile aus deinem Kopf. Die Einrichtung erwartet dich und freut sich auf deine Unterstützung! Und deine Zeitarbeitsfirma hat speziell dich mit deinen Qualifikationen ausgewählt, weil du die perfekte Pflegekraft für den Job bist.
  • Sei dir bewusst, dass Nervosität dazu gehört und völlig normal ist. Am ersten Tag möchtest du schließlich einen guten ersten Eindruck in der neuen Einrichtung hinterlassen. Es hilft hierbei jedoch, die Erwartungen nicht zu hoch zu stecken um eine Verkrampfung zu vermeiden. Üb dich in Gelassenheit und denke dran, dass die neuen KollegInnen auch mal die „Neuen“ waren.
  • Informiere dich im Vorfeld. Dein Ansprechpartner in deiner Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte hat dir vermutlich alle Informationen zu dem Einsatz vorbereitet. Es hilft dir trotzdem, dich einmal selbst auf der Website der Einrichtungen umzuschauen. Vielleicht findest du weitere Infos zur Organisation, Aktuellen Themen oder dem Team.
  • Bereite dich gut vor. Es wirkt entspannend, wenn du die meisten Eventualitäten im Vorfeld aus dem Weg räumst. So kannst du dir kurz vor dem ersten Arbeitstag deine Arbeitskleidung zurechtlegen und den Tag einmal gedanklich durchgehen. Wie lange dauert der Weg zum Einsatzort? Ist das Auto vollgetankt? Muss ich Unterlagen mitbringen? Bei wem melde ich mich an?
  • Pünktlichkeit ist das A und O! Als Pflegekraft weißt du, wie wichtig es ist, pünktlich zu sein. Sei am besten schon ein paar Minuten vor dem Beginn vor Ort und plane einen Stau, Parkplatzsuche oder die Verspätung der Bahn mit ein. So kannst du noch einmal durchatmen, auf die Toilette gehen, einen Absatz aus deinem Lieblingsbuch lesen oder deinen neusten Instagramfeed checken – eben alles, was dich zusätzlich entspannt.

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  • Setze ein Lächeln auf. Es ist statistisch bewiesen, dass man Menschen, die einem selbst mit einem Lächeln begegnen, für sympathisch erachtet. Dieser kleine Trick verschafft dir mühelos einen guten Start mit deinen neuen KollegInnen!
  • Sei freundlich und stelle dich als externe Pflegekraft den neuen Führungskräften und KollegInnen vor. Es schafft Eindruck, wenn du dich bei der Vorstellung auch nach den Funktionen erkundigst und dir die Namen merkst.
  • Lass dir alles zeigen. Als Zeitarbeiter in einer neuen Einrichtung ist es völlig klar, dass dir die Gegebenheiten und Abläufe noch nicht vertraut sind. Aufgrund der Arbeitsbelastung fehlt oft die Zeit für eine gründliche Einarbeitung. Wenn dir etwas unklar ist, werde von selbst aktiv und stelle selbstbewusst Fragen.
  • Als Leiharbeiter in der Pflege hast du den großen Vorteil viele neue und interessante Menschen kennenzulernen. Fange am besten schon am ersten Tag mit dem Netzwerken an, um über Interna im Bilde zu sein. Gemeinsames Mittagessen oder Pausen bieten sich dazu sehr gut an.
  • Nach dem ersten Tag bedanken. Geschafft, der erste Feierabend ist da. Zur Verabschiedung in den ersten Feierabend gehört auf jeden Fall auch ein kleines Danke für den Empfang und die Einweisung. Es bietet sich auch an, diese Gelegenheit für offene Fragen zu nutzen.

Auch wenn es beim ersten Einsatz vielleicht etwas holperig verlief, helfen dir die neuen Erfahrungen in jedem Fall für den nächsten Job. Mit jedem Einsatz steigen schließlich die Routine und die Selbstsicherheit.

 

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Weihnachtsgeld für Pflegekräfte in Zeitarbeit

Weihnachtsgeld für Pflegekräfte in Zeitarbeit

Weihnachtsgeld für Pflegekräfte in Zeitarbeit

Zur Weihnachtszeit freut sich jeder Arbeitnehmer, der zu Weihnachten eine extra Zahlung bekommt. In der Regel kommt diese Sonderzahlung mit dem Novembergehalt. Doch leider ist das Weihnachtsgeld keine Selbstverständlichkeit. Nicht jeder Arbeitnehmer kann mit einem Weihnachtsgeld oder einer Weihnachtsprämie von seinem Arbeitgeber rechnen. In Deutschland erhält nur ungefähr jeder zweite Beschäftigte zu Weihnachten eine extra Zahlung. In Berlin bestätigt eine Umfrage vom Berliner Tagesspiegel, dass es sich im Pflegebereich nicht anders verhält. Nur rund die Hälfte der befragten Pflegekräfte hat angegeben, dass sie eine extra Zahlung zu Weihnachten bekommt.

Während in vielen Tarifverträgen der Anspruch auf eine jährliche Weihnachtssonderzahlung nicht geregelt ist, ist der Anspruch im Tarifvertrag vom IGZ klar definiert. Hier müssen Leiharbeiter nur zwei nachvollziehbare Voraussetzungen erfüllen:

  1. Zum Stichtag 30.11. muss das Arbeitsverhältnis mehr als sechs Monate bestanden haben
  2. Zum Auszahlungstag darf das Arbeitsverhältnis nicht gekündigt sein und muss fortbestehen

Pflegekräfte die als Leiharbeiter unterwegs sind und deren Zeitarbeitsfirma den IGZ-Tarifvertrag anwendet, können sich in der Regel also über Weihnachtsgeld zum Jahresabschluss freuen! Mehr zum Weihnachtsgeldanspruch laut IGZ-Tarifvertrag findet ihr hier: www.ig-zeitarbeit.de

 

Wie ist die Regelung zum Weihnachtsgeld bei Ihnen? Nehmen Sie an unserer Micro-Umfrage teil.
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01.12.2019, Quellen: www.tagesspiegel.de | www.ig-zeitarbeit.de

 

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Umfrage: Weihnachtsgeld für Pflegekräfte in Zeitarbeit

Sie sind Zeitarbeiter/in in der Pflege oder Mitarbeiter/Inhaber einer Zeitarbeitsfirma? Nehmen Sie jetzt an unserer Micro-Umfrage zum Weihnachtsgeld in der Pflege teil.

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Steht ein Verbot von Zeitarbeit in der Pflege bevor?

Steht ein Verbot von Zeitarbeit in der Pflege bevor?

Nach den jüngsten Ankündigungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass Zeitarbeit in der Pflege nicht die Regel sein soll, hat nun Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) für neue Aufruhe gesorgt. Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtet von Ankündigungen der Gesundheitssenatorin, eine Bundesratsinitiative für ein Verbot von Zeitarbeit im Pflegebereich zu starten. Weitere Details zu diesem Vorhaben sollen demnächst vorgestellt werden.

Dass die Zeitarbeit im Pflegebereich in der Politik immer wieder so stark thematisiert wird, ist außergewöhnlich. Dem Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e. V. (BAP) Thomas Hetz zufolge, arbeiten gerade einmal 1,02 Prozent aller Pflegekräften als Zeitarbeiter. Ein generelles Verbot von Zeitarbeit in der Pflege könnte verheerende Auswirkungen für unser Gesundheitssystem bedeuten und den aktuellen Mangel an Pflegefachkräften weiter verschärfen. Schon jetzt suchen sich immer mehr Pflegefachkräfte eine Alternative zum Pflegeberuf. Durch das Arbeitsmodell der Zeitarbeit konnten zumindest schon viele Fachkräfte dem Pflegeberuf erhalten bleiben.

Für eines hat die Berliner Gesundheitssenatorin durch ihre Ankündigungen auf jeden Fall schon jetzt gesorgt: Unsicherheit. Sowohl bei den Zeitarbeitern, die mit vollem Engagement an der Patientenversorgung arbeiten, genau wie bei den Pflegefachkräften, die aktuell den Einstieg in die Zeitarbeit suchen. Auch die Personaldienstleister im Pflegebereich dürften durch solche politischen Äußerungen schon jetzt neue Herausforderung bei ihrer wichtigen Aufgabe haben, Einrichtungen bei ihrem Versorgungsauftrag zu unterstützen.

 

01.11.2019, Quellen: www.faz.net | www.verbaende.com

 

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Umfrageergebnisse "Einschätzung der Zukunft von Zeitarbeit im Pflegebereich"

Aufgrund der aktuellen politischen Debatten um die Zeitarbeit im Pflegebereich, haben wir im November 2019 Pflegekräfte nach ihren Einschätzungen zur Zukunft von Zeitarbeit in der Pflege befragt.

 

Die Zeitarbeit in der Pflege ist im Wandel, das ist nicht in Frage zu stellen. Doch wie sehen die betroffenen Pflegekräfte die Zukunft von Zeitarbeit im pflegerischen Bereich? Fast Dreiviertel aller Befragten unserer Umfrage sind dabei sehr optimistisch und gehen davon aus, dass die Zeitarbeit in der Pflege auch in Zukunft erhalten bleiben wird!

 

 

Während die einen ein Verbot von Zeitarbeit in der Pflege nicht für abwägig sehen - vielleicht sogar begrüßen und unterstützen - sind es vor allem die Pflegekräfte die aktuell in Zeitarbeit beschäftigt sind, die bei einem möglichen "Leasing-Verbot" ihrem Beruf den Rücken kehren wollen. Die Rede ist dann oft vom sogenannten "Pflexit". Da dies bei dem derzeitigen Pflegenotstand die Lage in vielen Einrichtungen nur verschlimmern wird, ist kaum zu übersehen.
Die pessimistisch angehauchte Sichtweise der 14%, die ein Verbot von Zeitarbeit in der Pflege vorhersehen, kommt natürlich nicht von ungefähr. Denn erst vor einigen Monaten wurde zum Beispiel, durch einschlägige Urteile des Bundessozialgerichts, die Freiberuflichkeit in der Pflege enorm erschwert, bzw. "verboten".

 

 

Bei der Frage nach den Rahmenbedingungen sind die Zeitarbeiter zweigeteilt. Die Pflegekräfte, die schon länger in der Zeitarbeit beschäftigt sind, können aus eigener Erfahrung sprechen: In der Vergangenheit gab es bereits viele Änderungen und nicht alle waren positver Natur. Das attraktive Gehalt, die Dienstplanmitgestaltung und die flexible Arbeitszeiteinteilung sind jedoch für mehr als die Hälfte der Zeitarbeiter klare USPs der Zeitarbeit und von den Pflegekräften nicht abschaffbar. Denn Einrichtungen werden auch in Zukunft flexible Einsatzkräfte benötigen und einen gewissen Anreiz muss die Zeitarbeit gegenüber der Festanstellung auch in Zukunft haben - da sind sich zumindest die Hälfte der befragten Leasingkräfte sicher.

 

 

Die Pflegekräfte, die zur Zeit in einer Festanstellung arbeiten und davon ausgehen, dass es kein generelles Verbot von Zeitarbeit in der Pflege geben wird, sehen aber eine Veränderung der Rahmenbedinungen von Zeitarbeit bervorstehen. Für viele ist es ein nicht Tragbares Modell, dass sich Zeitarbeiter die Dienste "aussuchen" können, während die Festangestellten alle unbeliebten Dienste übernehmen und abfedern müssen. Einige sehen auch besonders die Attraktivität durch die Gehaltsanpassungen schwinden. Immer mehr Einrichtungen werden nach Meinung der Befragten auf andere Gehalts- und Prämienmodelle setzen, die entweder mit dem Stundensatz der Zeitarbeiter gleichziehen, wenn nicht sogar insgesamt übersteigen werden.

 

 

Sicher ist auf jeden Fall, dass durch die politischen Äußerungen Unsicherheit verbreitet wird. Und das vor allem bei denjenigen Pflegekräften, die ein Wechsel in die Zeitarbeit in Betracht gezogen haben. Diese sind jetzt auf der Suche nach einem Personaldienstleister, dem sie langfristig Vertrauen zusprechen können. Denn Eines wollen diese Fachkräfte besonders nicht: Bei einem Personaldienstleister eine Beschäftigung finden, der mit den Vorteilen von Zeitarbeit wirbt und in Zukunft nicht einhalten kann.

Auf provenservice finden Pflegekräfte Personaldienstleister und können diese anhand von Kriterien wie Benefits und Erfahrungen in Form von Bewertungen vergleichen, um den "richtigen Partner" für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu finden.
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Quelle: Offene Umfrage von provenservice | Zeitraum: 01.11.2109 bis 25.11.2019

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Interview mit Krankenschwester Suzie

Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege: Herausfordernd, sinnbringend, gute Entlohnung.

Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege: Herausfordernd, sinnbringend, gute Entlohnung.

Interview mit Susan, Krankenschwester in Arbeitnehmerüberlassung


„Ich wollte einen Beruf mit sehr intensivem menschlichen Kontakt“, verriet uns Susan, 60 Jahre alt, in unserem kurzen Interview. Susan ist von Haus aus Krankenschwester und arbeitet seit ca. einem Jahr in der Arbeitnehmerüberlassung. Bevor sie den Wechsel in die Arbeitnehmerüberlassung vollzogen hat, war Susan hauptsächlich in der ambulanten Pflege tätig - Auch in der 24h-Pflege und in der ambulanten Intensivpflege.

Susan, Sie haben lange Zeit in Festanstellung gearbeitet. Aus welchem Grund haben Sie in die Arbeitnehmerüberlassung gewechselt?

Nun ja, für mich erschienen die meisten Berufsfelder auf die Dauer nicht erträglich, deshalb wollte ich einen festen Arbeitgeber und wechselnde Einsätze.

Sie hatten Glück und haben gleich einen Personaldienstleister für Arbeitnehmerüberlassung im Gesundheitswesen gefunden, mit dem Sie zufrieden sind. Uns interessiert, was Sie überzeugt hat.

Mein Arbeitgeber ist mir von Anfang an sehr freundlich, aber sachlich und zuvorkommend begegnet. Ich wurde zu Beginn nach meinen Wünschen gefragt und diese wurden auch umgesetzt. Und das alles zu sehr fairen Bedingungen und bei guter Entlohnung.

Würden Sie sagen, dass Ihre Erwartungen von der Arbeitnehmerüberlassung erfüllt wurden?

Definitiv! Meine Erwartungen wurden sogar positiv übertroffen! Ich hätte nicht erwartet, dass die Bedingungen in der Arbeitnehmerüberlassung in pflegerischen Berufen derart gut sind und es sogar richtig spannende und angenehme Einsatzbereiche gibt. Außerdem: Du hast Menschen im Hintergrund – deine Vorgesetzten – die dir den Rücken stärken. Es ist mal jemand für DICH da. Ein sehr gutes und beruhigendes Gefühl.

Susan, Sie haben uns erzählt, dass Sie mittlerweile seit einem Jahr in der Arbeitnehmerüberlassung arbeiten und seitdem bei einem Personaldienstleister angestellt sind. Welche besonderen Erfahrungen haben Sie bisher in der Arbeitnehmerüberlassung gesammelt?

Genau, ich arbeite nun seit einem Jahr mit einer Firma zusammen. In dieser Zeit bin ich im dritten Einsatz tätig. Die Einsätze waren zwar teils schwierig, aber menschlich herausfordernd und für mich immer sinnbringend. Das ist mir bei meiner Arbeit wichtig. Schöne „Begleiterfahrungen“ sind aber auch die auswärtigen Unterbringungen, die ich bei meinen Außeneinsätzen genießen kann. Bei meinem jetzigen Einsatz ist die Arbeit tatsächlich mal äußerst - wie sagt man – „gechillt“. Das kommt in der Regel selten vor. Zudem werde ich auch hier außerordentlich freundlich und zuvorkommend behandelt.

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In Ihren Antworten höre ich Zufriedenheit mit der Arbeitnehmerüberlassung heraus. Würden Sie denn auch für andere Pflegekräfte eine Empfehlung für die Arbeitnehmerüberlassung aussprechen?

Unbedingt! Die Arbeitsbedingungen, insbesondere auch die Schicht- und Freizeitregelung, gehen deutlich besser. Was mich vorher an meiner Festanstellung gestört hat, war unter anderem der soziale Druck des „Einspringen Müssens“. Der ist hier nicht vorhanden! Auf Wunsch kann ich Mehrarbeit erbringen, mit Extrazahlungen. Und ich erhalte mehr Lohn, als in einer Festanstellung. So kann ich mit einer halben Stelle meinen Lebensunterhalt sichern! Das bedeutet für mich: Freiheit!
Natürlich gibt es auch Arbeitseinsätze mit schlimmen Bedingungen. Dort besteht aber immer die Option auf sofortige Versetzung. Außerdem kann man vorsorgen – ich bestehe auf Begleitung durch eine Schichtleitung, wenn keine Einarbeitung stattfinden kann. Und ich erfrage vorher den Personalschlüssel. Wichtig ist immer im Auge zu behalten, was man wirklich verantworten kann, ohne dabei zu engstirnig zu werden.

Das freut uns sehr! Aus Neugier: Wie würden Sie denn den aktuellen Arbeitsmarkt und die Zukunft von Arbeitnehmerüberlassung in Pflegeberufen einschätzen?

Die Zustände sind häufig sehr, sehr schwierig in der Pflege. Es gibt viel zu wenig Mitarbeiter und meiner Meinung nach lassen einige von denen deutlich an Sachverstand und menschlicher Kompetenz vermissen. Teilweise sind die Zustände des Personalschlüssels unerträglich und nicht zu verantworten.
Ich denke, die Arbeitnehmerüberlassung wird deshalb noch an Umfang und Bedeutung zunehmen!

Zum Schluss: Mit diesem Vorurteil gegenüber Arbeitnehmerüberlassung möchte Susan gerne aufräumen.

Ich finde es schade, dass die Arbeitnehmerüberlassung in der Bevölkerung immer noch bemitleidet wird. Ganz unter dem Motto „hast du das denn nötig?“. Arbeitnehmerüberlassung wird oft immer noch mit schlechten Bedingungen und mieser Bezahlung in Verbindung gebracht. Ich erzähle es immer wieder gerne jedem, dass dies nicht so ist.

 

Wir von provenservice danken Ihnen, Susan, für Ihre offenen und ehrlichen Worte und wüschen Ihnen weiterhin viele spannende und interessante Einsätze in der Arbeitnehmerüberlassung!

 

 

Wenn Sie auf der Suche nach einem Personaldienstleister für Arbeitnehmerüberlassung sind, finden Sie bei uns bestimmt den richtigen Arbeitgeber. Jetzt finden.

 

provenservice, 11.10.2019

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Hat Leiharbeit in der Pflege Zukunft?

Hat Leiharbeit in der Pflege Zukunft?

Diese Frage stellen sich viele, die mit der Leiharbeit in der Pflege zu tun haben. Grund dafür sind die jüngsten Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Unter dem Vorsatz "Leiharbeit in der Pflege soll die Ausnahme sein und nicht die Regel werden" soll ein Gesetzesänderungsantrag dafür sorgen, dass die Refinanzierung der höheren Kosten für Leiharbeiter in der Pflege nicht durch die Krankenkassen erfolgt. Doch das Argument der höheren Kosten für die Leiharbeit in der Pflege wird kontrovers diskutiert. Betrachtet man die Flexibilität und die ständige Bereitschaft, andere Teams bei Belastungsspitzen zu unterstützen, so sind die höheren Löhne von den Leiharbeitern in der Pflege durchaus als Bonus für Flexibilität gerechtfertigt. Schließlich verdienen Mitarbeiter, die in hauseigenen Pool-Lösungen als "Springer" arbeiten, in der Regel ebenfalls mehr als ihre Kollegen.

Nimmt die Leiharbeit in der Pflege die Überhand?

Dass viele Pflegefachkräfte in ihren aktuellen Anstellungen unzufrieden sind, ist bundesweit kein Geheimnis. Grund sind vor allem die nicht angemessenen Arbeitsbedingungen in der Pflege. Ursache dafür ist aber nicht die Leiharbeit in medizinischen Einrichtungen. Viel mehr sind Verfehlungen in der Personalstrategie und Personalentwicklung Auslöser dafür. Das Pflegefachpersonal, welches in die Leiharbeit gewechselt ist, hat lediglich einen Ausweg gesucht, den Beruf mit angemessenen Konditionen auszuüben. Laut Bundesagentur für Arbeit arbeiten in Deutschland rund 34.000 Pflegekräfte in der Leiharbeit. Das sind ca. 2% aller Pflegekräfte in Deutschland. Von einem Überhang an Leiharbeitern in der Pflege kann somit nicht gesprochen werden.

Sind Sie auf der Suche nach einem Personaldienstleister für Leiharbeit in der Pflege? Hier finden Sie den passenden Partner für Leiharbeit.

30.09.2019, Quelle: kma-online

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Mit über 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Mit über 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Mit über 25 Jahren Berufserfahrung in die Leiharbeit

Interview mit Maike H., Fachkrankenschwester in Leiharbeit

Interview zur Leiharbeit im medizinischen Bereich mit Maike

Maike H., 47 Jahre


Vor knapp 30 Jahren ist Maike mit Ihrer Ausbildung zur Krankenschwester in Ihrem Wunschberuf gestartet. Heute kann sie auf jahrelange
Berufserfahrungen in verschiedenen Einrichtungen und Arbeitsbereichen zurückblicken und stolz auf ihre Fachweiterbildung sein. Die Erfahrungen von anderen KollegInnen hat Maike überzeugt, zu ihrer jetzigen Leiharbeitsfirma zu wechseln. Mit welcher Motivation Maike dieses Jahr in der Leiharbeit gestartet ist, hat sie uns in unserem Interview erzählt.

 

Hallo Maike, schön, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns und allen unseren Lesern teilen. Direkt am Anfang: Dürfen wir erfahren, wie Ihre Berufslaufbahn vor der Leiharbeit verlief?

Sehr gerne! 1990 begann ich meine Ausbildung zur Krankenschwester in Düsseldorf. Dieser Beruf war von klein auf mein Wunschberuf und ich arbeitete nach dieser Zeit in Damp und in Flensburg auf Stationen mit den Fachabteilungen der Orthopädie, Neurochirurgie und der Gefäßchirurgie.
Nach der Geburt meiner Tochter ging ich für anderthalb Jahre in die ambulante Pflege. Wir sind nach Oldenburg umgezogen und dort wechselte ich wieder zurück in ein Krankenhaus und begann mit Wechselschichten in der Notaufnahme. Um den Bedürfnissen meiner Tochter und den zeitlichen Vorgaben der Krippe nachzukommen, habe ich danach auf der Augenstation gearbeitet und anschließend in den OP gewechselt. Das war 2003. Als die Arbeitsbedingungen mit einem schulpflichtigen, jüngeren Kind immer schwieriger wurden, änderte ich erneut meine Arbeitsstelle und ging in den OP des benachbarten Krankenhauses.

Ich erfuhr, wie unglaublich wichtig und wirkungsvoll gewerkschaftliches Engagement ist und wurde Mitglied bei verdi. Ziemlich schnell wurde ich dort auf verschiedenen Ebenen und in Gremien aktiv.

Parallel dazu schloss ich 2013 meine Fachweiterbildung zur Fachschwester für den OP/Endoskopie ab.


Das ist wirklich ein beeindruckender Berufsweg. Wie sind Sie dann auf die medizinische Leiharbeit gekommen?

Auf die Idee in die Leiharbeit zu wechseln, brachten mich andere Kolleginnen aus meinem Team, die vor mir zu der Leiharbeitsfirma gingen, von der überwiegend die externen Mitarbeiter kamen, um uns in den Zeiten des Pflegenotstandes zu unterstützen.


Sie waren also nicht die einzige aus Ihrem Team, die zu einer Leiharbeitsfirma gewechselt ist. Was war für Sie der Grund für den Wechsel in die Leiharbeit?

Zu dem Zeitpunkt war ich mehr als frustriert, da die wirtschaftlichen Vorgaben die Kollegen und Kolleginnen im gesamten Haus, sowie auch uns im OP, dazu zwangen, gegen hygienische und andere Standards zu verstoßen, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. In 2017 begann ich mit einem Studium mit dem Schwerpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagement, weil ich mir nicht vorstellen wollte, unter diesen Arbeitsbedingungen noch 20 Jahre bis zum regulären Renteneintrittsalter arbeiten zu müssen. Ich rede hier von überplanten OPs, elektive Eingriffe im Bereitschaftsdienst, laufende Säle trotz Personalmangel.

Zwischenzeitlich war ich in die Mitarbeitervertretung unseres Hauses gewählt worden und bekam dort haarsträubende Gefährdungsanzeigen von Kollegen und Kolleginnen zu lesen, die manchmal das Gesundheitsamt und den Zoll zum Handeln gezwungen hätten.

Dann kamen noch diese abstruse Pflegekammer und der Gesundheitsminister mit seinen gefährlichen Spar-Ideen an den Start und ich wollte nicht mehr Täterin in diesem kaputten System sein.

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So wie ich das raus höre, war die Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation im Gesundheitssystem einer der Hauptgründe für den Wechsel in die Leiharbeit. Wie sind Sie zu Ihrer jetzigen Leiharbeitsfirma im Pflegebereich gekommen?

Meinen jetzigen Arbeitgeber habe ich mir aufgrund der Erfahrungen unserer „Gast“ KollegInnen ausgesucht, die sehr zufrieden mit ihm sind. Zudem wechselten vor mir drei KollegInnen aus meinem Team zu Avanti und berichteten mir nur Positives.


Hatten Sie bestimmte Erwartungen als Sie in die Leiharbeit gewechselt sind?

Ich hatte keine großen Erwartungen an die Leiharbeit. Ich wollte nur aus dem alten, krankmachenden System raus. Zudem wäre ich durch die bessere Bezahlung in der Leiharbeit in der Lage, das Studium meiner Tochter - im Ausland fallen höhere Kosten an - und mein Eigenes an einer privaten Fachhochschule zu finanzieren.


Welche Erfahrungen haben Sie bisher als Leiharbeiterin gemacht?

Ich arbeite erst seit dem 2. September diesen Jahres in der Leiharbeit und bin sehr viel entspannter als bei meinem letzten Arbeitgeber, bei dem ich über zwölf Jahre beschäftigt war.

Es entlastet mich ungemein „nur noch“ als wertvolle Kraft im OP gesehen zu werden, die zwar voll mitarbeitet, aber nicht wirklich Mitglied des Teams und somit außen vor ist, bei innerbetrieblichen „Querelen“ und Personalnotstand. Ich kann mich besser auf meine Arbeit konzentrieren.

Und insbesondere, wenn ich die nächtliche Arbeitsbelastung der Bereitschaftsdienste sehe, bin ich wirklich froh, diesen Schritt gegangen zu sein.

Ich bin diesen Monat in einem Gefäß- und Thoraxchirurgischen OP eingesetzt und es befriedigt mich ungemein, dass ich mein erlerntes Wissen von vor über zwölf Jahren noch relativ einfach wieder abrufen kann und dort eine wertvolle und auch geschätzte Mitarbeiterin bin - sowohl bei den pflegerischen als auch bei den ärztlichen Kollegen. Und das tut unendlich gut!

Wenn ich den OP spätestens um 15.50 Uhr verlasse - mit einer Überstunde im Gepäck - und nach einer halben Stunde Fahrzeit zuhause ankomme, habe ich noch Energie, Dinge in meiner Freizeit zu unternehmen. Etwas, das mir in meinen Arbeitsturns fremd wahr.

Ich bin wieder viel entspannter, was auch meinen Mann ungemein freut. Wir können unsere Wochenenden unabhängig von irgendwelchen Bereitschaftsdiensten planen, genauso, wie unseren Urlaub, den ich sehr spontan legen kann. Das sind sehr wertvolle Vorteile in der ZA.

Am wertvollsten für mich aber ist der Umstand, dass mich das Gesundheitssystem nicht mehr ausbeutet, sondern ich von den eigentlich nur angemessenen Zahlungen profitiere.


Das freut uns, dass Sie die Leiharbeit als positives Arbeitsmodell erfahren haben! Würden Sie anderen Kolleginnen und Kollegen den Wechsel in die Leiharbeit ebenfalls empfehlen?

Ich würde definitiv jedem die Leiharbeit empfehlen, der, beziehungsweise die, nicht teamabhängig ist. Ich kenne genug KollegInnen, die sich vor dem Wechsel in die Leiharbeit und dem Umstand, sich immer wieder auf neue Teams einstellen zu müssen, fürchten.

Ebenfalls ist es ist eine Möglichkeit eine angemessene Bezahlung samt Arbeitsbedingungen zu erlangen.


Auch im medizinischen Bereich herrscht ein immer weiter zunehmender Fachkräftemangel. Wie schätzen Sie den aktuellen/zukünftigen Arbeitsmarkt ein?

Die Prognosen sehen einen fortwährenden Fachkräftemangel insbesondre bei den Pflegekräften auf den Stationen und in der ambulanten Pflege voraus.

In den Funktionsbereichen sorgen die Einrichtungen mit der Ausbildung der sogenannten „technischen Hilfskräfte“, von denen allerdings auch Etliche die Wartesemester mit dieser Ausbildung überbrücken, vor.

Ich habe daher keine Idee, wie lange ich noch in der Leiharbeit benötigt werde. Zurzeit und auch die nächsten zwei bis drei Jahre mache ich mir keine Sorgen, so lange ich bereit bin, ab einem gewissen Zeitpunkt auch überregional zu arbeiten.


Und zum Schluss: Mit welchem Vorurteil gegen Leiharbeiter im medizinischen Bereich möchten Sie gerne aufräumen?

Manche Kollegen unterliegen dem Irrtum, dass die Kosten der Leiharbeiter dem Topf der Personalkosten entnommen werden und damit festen Einstellungen entgegenstehen. Dem ist nicht so. Unsere Kosten sind Sachkosten, die beim Finanzamt eingereicht werden können und zum Teil erstattet werden.

Wir machen also das möglich, was landauf-landab die Kollegen fordern: Wir haben eine gesellschaftliche Aufgabe, also soll auch die Gesellschaft für uns zahlen 🙂

 

Ganz lieben Dank Maike, für deine sehr nahen Einblicke in dein Berufsleben! Wir von provenservice wünschen dir weiterhin einen guten Start in der Leiharbeit und auch alles Gute für dein Studium!

 

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provenservice, 28.09.2019

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