Mit digitalen Lösungen Pflege smart gestalten und weiterentwickeln

AssistMe

Mit digitalen Lösungen Pflege smart gestalten und weiterentwickeln

Das Healthtech-Startup AssistMe bringt die Digitalisierung ins Pflegeheim. Mit seiner intelligenten Plattform und damit verknüpften Hardware- und Softwarelösungen trägt das Unternehmen dazu bei, Pflegequalität zu steigern, Kosten zu sparen und die Pflegekräfte zu unterstützen.

Dies erfahren Sie in diesem Beitrag:

Wer in der Pflege tätig ist, muss große Herausforderungen bewältigen

Vom Fachkräftemangel über ständigen Zeitdruck und physische sowie psychische Belastungen im Arbeitsalltag bis hin zu umfassenden Dokumentationspflichten. All das wird sich auf die weiteren Entwicklungen in der Branche auswirken: Laut dem Institut der Wirtschaft (IW) Köln beispielsweise werden 2031 rund 288.000 Pflegefachkräfte fehlen. Digitale Lösungen können hier eine geeignete Unterstützung bieten. Sie haben das Potenzial, die Tätigkeit der Pflegekräfte zu erleichtern, die Effizienz im gesamten Pflegeheim zu steigern und gleichzeitig mehr Qualität für die Bewohner:innen zu bieten. Auf diese Weise lässt sich die Qualität der Pflege nachhaltig verbessern – es profitieren Pflegekräfte, Patienten und Angehörige sowie Pflegeeinrichtungen gleichermaßen.

Um dieses Ziel zu erreichen, entwickelt AssistMe intelligente digitale Produkte, die das Pflegeheim vernetzen. Digitale Einzellösungen sind für Pflegeheime nur schwierig einsetzbar.

Deshalb unterstützt ein System, das verschiedene Hardware- und Softwarekomponenten auf einer Plattform bündelt, Einrichtungen aus allen Perspektiven. Auf diese Weise können sie effizient handeln und gleichzeitig auf höchstem Niveau ihre Pflegeleistungen gewährleisten.

Eine smarte Lösung aus einem Guss

Die AssistMe-Lösung besteht aus einer Plattform und damit verbundenen Komponenten: Wichtig sind hier insbesondere intelligente Sensoren, sogenannte Sensor Clips. Die zu Pflegenden tragen die Sensoren, die beispielsweise beim Inkontinenz- oder Dekubitusmanagement zum Einsatz kommen. Die mit den Sensoren verbundenen Dienste lassen sich via Mobile oder Web-App nutzen. Die App ist einfach auf Smartphones oder Tablets installierbar und zeigt alle Informationen übersichtlich und konfigurierbar an. So können auch weniger digital-affine Pflegekräfte das Angebot einfach und gewinnbringend nutzen. Darüber hinaus benachrichtigt die App Pflegekräfte, wenn dringender Handlungsbedarf bei einem der Anwendungsszenarien besteht. Pro Bereich oder Stockwerk ist je ein Informations-Gateway installiert, es verbindet die Sensoren mit der App – hier fließen alle Informationen zusammen und werden untereinander verteilt.

Folgende Lösungen bietet das Healthtech-Start-up bereits an:

Inkontinenzmanagement
Hier werden die smarten Sensoren an aufsaugenden Hilfsmitteln angebracht. Dabei erkennt ein Sensor Clip am Inkontinenzprodukt, wenn dieses ausgelastet ist und informiert das Pflegepersonal umgehend. So wird ein umfassendes Inkontinenzmanagement gewährleistet, das bedarfsgerecht erfolgt.

Lagesensorik
Druckgeschwüre, sogenannte Dekubitus, sind eine große Herausforderung in der Pflege. So kehren 30 Prozent aller älteren Patientinnen und Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt mit einem oder mehreren Druckgeschwüren zurück. Werden die zu Pflegenden entsprechend Bedarf gelagert, kann hier vorgebeugt werden. AssistMe erkennt mit intelligenten Liegesensoren Bewegung, erinnert an Positionierungsbedarf und unterstützt bei der Dokumentation der Positionierungswechsel.

Ortserkennung
Die sogenannte Hinlauftendenz bedeutet, dass Pflegeheimbewohner:innen ihre Umgebung verlassen, da sie glauben, an einen bestimmten Ort gelangen zu müssen. Acht bis zehn Prozent aller an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner entwickeln diese Hinlauftendenz. Es gilt, diese Menschen zu schützen, ohne sie in ihrer Freiheit zu sehr einzuschränken – eine schwierige Gratwanderung. Mit AssistMe behalten die Betroffenen so viel Bewegungsfreiheit und Eigenständigkeit wie möglich. Zugleich steigt mit der Lösung das Sicherheitsniveau: Sie hält über den aktuellen Aufenthaltsort der Betroffenen auf dem Laufenden und benachrichtigt sofort, wenn sie den sicheren Bereich verlassen.

Dokumentation
Wer im Pflegebereich tätig ist, muss umfassende und zeitaufwändige Dokumentationspflichten erfüllen – und das in der Regel manuell. Das verschärft den Zeitdruck für Pflegende zusätzlich. AssistMe hingegen dokumentiert automatisch alle Pflegetätigkeiten, Inkontinenzwechsel und die Lagesensorik. Weitere Dokumentationsaufgaben, die trotzdem manuell von der Pflegekraft angefertigt werden müssen, können diese direkt per Smartphone oder Tablet eintragen.

Book & Trace
Über eine eigens entwickelten Smartphone-App können Angehörige und Freunde der zu Pflegenden einen Besuchstermin in einer Pflegeeinrichtung buchen – ein wichtiges Instrument, um die zu Pflegenden vor COVID-19 zu schützen. Dabei erfolgt via Checkliste eine Risikobeurteilung, mit der potenziell gefährdete Kontakte bereits im Vorfeld ausgeschlossen werden können. Als ergänzende Sicherheitsstufe kann die AssistMe-Lösung mit der Corona-Warn-App der Bundesregierung verknüpft werden.

Über Kooperationen gemeinsam noch besser werden

Mit der AssistMe-Plattform lassen sich nicht nur AssistMe-Produkte nutzen: Die Plattform sieht außerdem eine API für Technologien externer Partner vor. „Mit der Digitalisierung der Pflege wollen wir die Arbeitsprozesse in Pflegeheimen vereinfachen und verbessern – nicht weitere komplexe Anwendungsszenarien schaffen. Vor allem wollen wir verhindern, dass weitere Tausende Pflegekräfte ihren Beruf wechseln. Mit den Auswertungen und Analysen der Sensoren in der App erhalten Pflegekräfte einen priorisierten Ablauf, verlieren sich nicht in bürokratischen Tätigkeiten und haben so mehr Zeit für die Bewohnerinnen und Bewohner“, erklärt Sascha Platen von AssistMe.

Ein Beispiel dafür ist der Hygiene-Schnell-Check, den AssistMe in Kooperation mit Darvis entwickelt hat: Die digitale Lösung prüft automatisch, ob medizinische Schutzkleidung richtig getragen wird. So können Besucherinnen und Besucher schneller und sicherer in die Pflegeheime und Pflegekräfte werden im Alltag entlastet, weil sie nicht auch noch Security-Aufgaben übernehmen müssen.

Vernetzung und Netzwerken ist ein elementarer Bestandteil der AssistMe-DNA. Denn nur durch die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure kann Digitalisierung im Bereich Pflege umgesetzt werden. AssistMe legt daher von Anfang an auf Kooperationen und Netzwerk Wert, um Kräfte und Expertisen zu bündeln. Beispielsweise im Verein Care for Innovation – Innovation pflegen e.V. Dieser Zusammenschluss junger, innovativer Unternehmen will durch Vernetzung und Austausch seinen Beitrag dazu leisten, die Herausforderungen der alternden Gesellschaft durch den Einsatz digitaler Anwendungen anzugehen. Im IoT+ Netzwerk, einem B2B-Netzwerk für Akteure und Innovatoren im Business des Internets der Dinge, tauscht sich AssistMe als Leiter der Fachgruppe Healthcare im Tech-Bereich aus.

Darüber hinaus unterhält AssistMe eine Partnerschaft mit dem Softwarehaus CSB-System. Zusammen bieten sie ein ERP-System für die Pflege an, das mit allen digitalen Pflegeanwendungen verknüpft werden kann und künstliche Intelligenz nutzt, um Personalplanung, Beschaffung und Logistik effizienter zu gestalten. Das ERP-System „CSB-System“ des Softwarehauses kommt als Teil der AssistMe-Plattform auf den Markt.

Die Digitalisierung kann dazu beitragen, die Herausforderungen im Pflegebereich zu bewältigen. Mit Lösungen wie der AssistMe-Plattform und den an sie angedockten Diensten kann Pflege effektiver und effizienter gestaltet werden – der Druck des Pflegenotstandes sinkt und Pflegekräfte können Zeit gewinnen, die sie in die Zuwendung zum Menschen investieren statt in administrative Arbeit oder Routinetätigkeiten.

Sie möchten mehr über AssistMe erfahren?

Wer mehr über AssistMe erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Besuch auf der Unternehmenswebsite www.assistme.io.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von der AssistMe GmbH. Alle Inhalte dieses Beitrags, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei der AssistMe GmbH.

AssistMe GmbH
Bachstrasse 12
10555 Berlin
Deutschland

Telefon: 030 920 383 4388
E-Mail: info@assistme.io

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Arbeiten in der Schweiz – Kostenloses Webinar

Arbeiten in der Schweiz

Kostenloses Webinar

Die Schweiz bietet Fachkräften im Gesundheitswesen viele Möglichkeiten. Sie haben auch schon einmal darüber nachgedacht im Ausland zu arbeiten und möchten sich informieren, welche Möglichkeiten es gibt? Dann ist unser Webinar zum Arbeiten in der Schweiz das perfekte Medium. Sie können Ihre Fragen live stellen und unsere Experten stehen Rede und Antwort.

Kostenloses Webinar | Arbeiten in der Schweiz | 29. Juni 2021 | 19:00 bis 20:00 Uhr | Online via Zoom | Für alle Berufe im Gesundheitswesen

Was wir besprechen?

Allgemeines
Leben, Versicherungen und das Wohnen in der Schweiz.

Arbeitsbedingungen
Detaillierte Informationen über die Arbeitsbedingungen.

Expertenwissen
Erfahrungsberichte von bereits vermittelten Fachkräften.

Chancen
Welche Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt auf Sie warten.

Vermittlungsprozess
Der Weg, den Sie mit Korint gehen können.

Fragen & Antworten
Fragen Sie unsere Experten live..

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Melden Sie sich hier kostenfrei und unverbindlich an: Jetzt anmelden

Über den Veranstalter

Korint ist das Bindeglied zwischen medizinischem Fachpersonal und internationalen Gesundheitsinstituten. Unsere Recruiter kommen aus dem Gesundheitswesen und helfen Ihnen dabei, den Job zu finden der zu Ihnen passt – in Deutschland oder ganz Europa.

Sie möchten mehr über Korint Medical Recruitment erfahren?

Wer mehr über Korint Medical Recruitment erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Besuch auf der Unternehmenswebsite www.korint.de oder auf dem provenservice Profil von Korint Medical Recruitment unter www.provenservice.de/korint-medical-recruitment.

 

 

 

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Korint Medical Recruitment
Koraal (Schweiz) AG
Grabenstrasse 32
CH6300
Schweiz

Telefon: 02822 7134 830
E-Mail: info@korint.de

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Stärkende Workshops für Pädagogen & Pflegepersonal

Stärkende Workshops für Pädagogen & Pflegepersonal

clever & smart Workshop-Reihe

Anfang März startet die erste Runde der neuen clever & smart Workshop-Reihe jeweils für Pädagogen und Pflegekräfte. Mit den Workshops möchten Erzieher, Lehrer, Altenpflege-, Krankenpflege- und Kinderpflegepersonal darin unterstützt werden, gesund, gestärkt und gelassener durch schwierige Momente gehen zu können. Die Basis-Workshops beginnen mit Themen wie Achtsamkeit, Resilienz, Selbstbehauptung und Mobbingprävention.

Themen in diesem Beitrag:

Mobbing

Das Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat bereits im Jahr 2002 eine Studie veröffentlicht, aus der die sozialen Berufe wie Pädagogen, Erzieher und Pflegeberufe als trauriger Spitzenreiter in Sachen Mobbing hervorgehen. *

Wer so intensiv mit Erziehern, Pädagogen, Krankenpflegekräften und Altenpflegekräften zusammenarbeitet, wie das Team von top personal partner GmbH es seit Jahren tut, der braucht allerdings keine Statistik, um zu verstehen, dass Mobbing ein aktuelles und endlich ernst zu nehmendes Thema ist! Unbehandelt bringt es nicht nur Frustration mit sich, sondern auch körperliche Anzeichen bis hin zu Erkrankungen. Somit war es von Anfang an klar, dass Mobbing Bestandteil der Workshop-Reihe wird.

Achtsamkeit - selbst und direkt aktiv werden

Aus Problemen herausfinden oder mit ihnen umgehen zu lernen bedeutet, aktiv zu werden.
Am schnellsten geht das, wenn man zunächst bei sich beginnt. Das gibt einem direkt das Gefühl der Autonomie (zurück) und nimmt einem den Eindruck, der Situation ausgeliefert zu sein. Außerdem kann man damit hier und jetzt beginnen.

Achtsamkeit ist dafür ein hilfreiches Mittel. Mit Achtsamkeit kann ich mir zunächst bewusst machen, was in meinem Kopf, Bauch und Herz geschieht. Oder woran ich frühzeitig erkenne, dass gerade etwas in mir vor sich geht und wie ich darauf Einfluss nehmen kann. Auch kann ich mir meiner Werte und Bedürfnisse bewusst und klar werden. Das ist der Grundstein dafür, im Anschluss dann für diese Werte und Bedürfnisse einzustehen. Also für mich einzustehen.

Selbstbehauptung - Teil der Selbstpflege

Selbstbehauptung und für sich einzustehen ist eine wichtige Basis für Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und Gesundheit. Das beginnt schon dann, wenn ich an einem freien Tag doch einspringe, obwohl ich das eigentlich gar nicht möchte. Dem emotionalen Druck, wie zum Beispiel die Kollegen nicht im Stich zu lassen, wird auf Kosten der eigenen Bedürfnisse nachgegeben. Häufig steht die Frage des Egoismus wie ein Elefant im Raum, wo es doch eigentlich um Selbstpflege geht.

Nachhaltiges Personalmanagement - Teil der Wertschätzung

In ihren Jahren mit top personal partner GmbH haben Frau Daum und ihr Team immer wieder Lösungen entwickelt, nachhaltiges Personalmanagement im Arbeitsalltag umzusetzen. Daraus erwuchs die noch junge Marke clever und smart, die mit ihren Trainings auch Unternehmen und Einrichtungen unterstützt, nachhaltiges Personalmanagement aktiv umzusetzen. Damit nachhaltiges Personalmanagement nicht nur als gut gemeinter Punkt in der Unternehmensphilosophie steht, sondern aktiv gelebt werden kann.

Wertschätzung ist mittlerweile ein sehr strapazierter Begriff, hat aber an seiner Notwendigkeit nicht verloren. Und in Werbung oder auf sozialen Medien auszuposaunen, wie wichtig dieses Thema ist, hat es noch lang nicht angepackt. Sich für gesundes und nachhaltiges Personalmanagement einzusetzen sieht clever & smart als einen wichtigen Teil der Wertschätzung.

So bietet clever & smart Schulungen durch alle Unternehmensebenen an, vom Angestellten bis zur Führungsperson. Die Inhalte sind nebenbei bemerkt auch wunderbar in den privaten Bereich übertragbar.

Basis-Workshop Inhalte

Inhaltlich wird es in den Basis-Workshops beispielsweise darum gehen, sich zwischenmenschliche Abläufe und Abläufe in Kopf, Körper und Emotionen bewusst zu
machen. Wir erkunden Themen wie:

  • Gedanken, Kopfkino und was das mit uns macht
  • Bedürfnisse und Emotionen
  • Stress & Gelassenheit
  • Ohnmacht
  • Opfer-Täter Kreislauf

Der Gedanken-Wirkungs-Kreislauf ist ein wichtiger Punkt.
Sie nehmen einfache Methoden und Hilfsmittel mit, die Ihnen helfen:

  • mit Angst-Situationen umzugehen
  • sich gedanklich und auf der Gefühlsebene neu auszurichten
  • sich selbst und ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken

Für Pädagogen gibt es einen weiteren Workshop, aus dem Sie Praktiken mitnehmen, Kinder
und Jugendliche darin zu unterstützen, sich selbst zu stärken, mit besonders schwierigen
Situationen eigenständig umzugehen und sich beispielsweise gegen Mobbing zu wehren.

Workshop-Anmeldung

Basis Workshop: Selbstbehauptung & Mobbingprävention für Pflegekräfte
03. Mai 2021 | 10:00 - 12:00 Uhr | Online-Event

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Basis Workshop: Selbstbehauptung & Mobbingprävention für Pflegekräfte
03. Mai 2021 | 15:00 - 17:00 Uhr | Online-Event

> Jetzt anmelden

 

Basis Workshop: Selbstbehauptungs- & Achtsamkeitstraining - für Pädagogen
07. Mai 2021 | 18:00 - 20:00 Uhr | Online-Event

> Jetzt anmelden

 

Basis Workshop: Kids stärken gegen Mobbing & Co. - für Pädagogen
08. Mai 2021 | 10:00 - 12:00 Uhr | Online-Event

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Sie möchten mehr über clever & smart erfahren?

Wer mehr über clever & smart erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Besuch auf der Unternehmenswebsite www.cleverundsmart.com.

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von clever & smart. Alle Inhalte dieses Beitrags, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei clever & smart.

clever und smart eine Marke der top personal partner GmbH
Kaiserstraße 39
63065 Offenbach

Telefon: 069 6976835 0
E-Mail: info@top-pp.de

 

Weitere Quellenangaben:

*https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Schriftenreihe/Forschungsberichte/2002/Fb951.pdf?__blob=publicationFile&v=4

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Krankenpflegerin in Zeitarbeit zur drohenden Corona-Überlastung

Krankenpflegerin in Zeitarbeit zur drohenden Corona-Überlastung

Hat die Politik die Kliniken, Alten- und Pflegeeinrichtungen ausreichend auf die zweite Corona-Welle vorbereitet? Hat sich inzwischen etwas an der Bezahlung für Pflegekräfte getan? Und wie ist es möglich, als Zeitarbeiterin im Pflegebereich in den aktuellen Corona-Zeiten zu arbeiten?

Nina Böhmer, unter anderem bekannt durch ihren Facebook-Post im März „Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken“, kennt als Pflegekraft in Zeitarbeit den Alltag in verschiedenen Kliniken, Alten- und Pflegeheimen. Im Interview berichtet sie, wie sie als Pflegekraft die aktuelle Situation empfindet, was die Politik versäumt hat und was sie motiviert, als Pflegekraft zu arbeiten.

Im Juli 2020 hat Nina Böhmer auch ein Buch zu der Corona-Situation in der Krankenpflege mit dem Titel „Euren Applaus könnt ihr euch sonst wohin stecken“ im Harper Collins Verlag veröffentlicht.

Zum Interview auf www.rnd.de

Was ist provenservice?

provenservice ist eine Netzwerkplattform im Pflegebereich, die sich für mehr Vertrauen und Transparenz bei der Vermittlung und Überlassung von Pflegekräften einsetzt. Mehr über provenservice erfahren.

 

Quellen

RND: https://www.rnd.de/gesundheit/krankenpflegerin-zum-corona-klinikkollaps-die-politik-hatte-sieben-monate-zeit-etwas-zu-andern-S3QQKRC2XFEFZFBGD3FRJAQW34.html

provenservice, 05.11.2020

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Recruitierung auf höchstem Niveau

"Rekrutierung auf höchstem Niveau"

Mit holistischem Ansatz zum Erfolg

Wir bei der TRUECARE Gesellschaft für Pflegepersonalvermittlung mbH bieten deutschen Arbeitgebern die Möglichkeit, über ein spezielles und individuelles Verfahren, ausgebildete und qualifizierte Pflegekräfte von den Philippinen zu gewinnen.

Dies erfahren Sie in diesem Beitrag:

  1. Über TRUECARE
  2. Vorteile von TRUECARE
  3. Fazit: hohe Qualität, kürzere Prozesse, weniger Kosten

Über TRUECARE

Zu den namhaften Mitgliedern unseres Teams gehören u. a. Herr Rudolf Scharping (ehem. Verteidigungsminister/ Ministerpräsident) und die deutsche Pflegebotschafterin Frau Helena Dyck. Mit unsrem Team stehen wir für neue Qualitätsstandards bei der Gewinnung und Vermittlung von Philippinischen Pflegefachkräften aus den Philippinen und Middle East.

Unser holistischer Ansatz von der Rekrutierung, über die sprachliche Ausbildung bis hin zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung und die anschließende soziokulturelle Integration, geht über die üblichen Rekrutierungsstandards hinaus und stellt somit ein deutliches Alleinstellungsmerkmal dar.

Im Bereich der Integration, die einen wichtigen Baustein für den Erfolg in der neuen Heimat Deutschland darstellt, hat TRUECARE Kooperationsverträge mit dem „Kölner Institut für interkulturelle Kompetenzen (KIIK)“ sowie dem German Filippino Friendship abgeschlossen.

Das Institut wurde 2005 gegründet und konzentriert sich auf Fortbildungen in den Themenfeldern:  Migration, Integration, Diversität und interkulturelle Kompetenz. Der Verein German-Filippino Friendship e. V. hat das Ziel, den kulturellen Austausch zwischen Deutschen und Filippinos zu fördern.

Wenn die Pflegekräfte, die in ihrem Heimatland bereits eine mit dem Bachelor ausgezeichnete Krankenschwestern-Ausbildung absolviert haben, in Deutschland landen, wurden sie bereits an der von TRUECARE gegründeten „Deutsch-Philippinischen-Pflegeschule“ in Manila auf ihren Einsatz in Deutschland vorbereitet. Knapp ein Jahr haben sie Deutsch gelernt, und den zertifizierten B2-Abschluss erlangt.

Unsere „Deutsch-Philippinische Pflegeschule“ bildet die ideale Schnittstelle zwischen der fachlichen Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung in Deutschland und dem AZAV zertifizierten Vorbereitungskurs zur beruflichen Anerkennung.

Vorteile von TRUECARE

Ihre Vorteile der Refinanzierungsmöglichkeiten durch den AZAV-zertifizierten Vorbereitungskurs:

  1. Bildungsmaßnahme wird zu 100% gefördert
  2. Für die Freistellung im Rahmen der Lernzeit als Pflegehelfer werden die Lohnkosten zu 50% - 100% erstattet
  3. Bereitstellung der Lernmittel (Laptop und Headset)
  4. 1.500,00€ Erfolgsprämie für Teilnehmer nach bestandener Kenntnisprüfung

Weitere Vorteile in einem Überblick:

  • zeitlich verkürzter Rekrutierungsprozess aufgrund von vorhandenem "Nurse-Pool"
  • Vorstellung der qualifizierten Pflegekräfte innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss möglich
  • hochwertige sprachliche Ausbildung (A1-B2)
  • Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung bereits im Herkunftsland (durchgeführt durch die "Deutsch Philippinische Pflegeschule")
  • Begleitung aller Prozesse bis zur Anerkennung der Pflegekräfte
  • Vorbereitung auf die Integration
  • Zusammenarbeit mit „KIK-Kölner Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung"
  • Zuverlässige und transparente Prozessübersicht durch eine faire und fachkompetente Partnerschaft (Code of Conduct)

Fazit: hohe Qualität, kürzere Prozesse, weniger Kosten

Durch unser Sourcing von Philippinischen Pflegekräften aus Middle East haben wir einen enormen Preis- und Effizienzvorteil gegenüber alternativen Angeboten generieren können, den wir Ihnen sehr gerne vorstellen würden (Referenzen können gerne nachgereicht werden).

Gerne stellen wir Ihnen zu o.g. Punkten noch weiter Informationen und zahlreiche Referenzen aus der Gesundheitsbranche zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und die Vorstellung unseres Konzeptes in einem persönlichen Gespräch oder via Videokonferenz.

 

Ihr TRUECARE Team

Sie möchten mehr über TRUECARE erfahren?

Wer mehr über TRUECARE erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Besuch auf der Unternehmenswebsite www.truecare-pflegepersonal.de oder auf dem provenservice Profil von TRUECARE unter www.provenservice.de/TRUECARE.

 

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht von der TRUECARE Gesellschaft für Pflegepersonalvermittlung mbH. Alle Inhalte dieses Beitrags, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, bei der TRUECARE Gesellschaft für Pflegepersonalvermittlung mbH.

TRUECARE Gesellschaft für Pflegepersonalvermittlung mbH
Fürstenbergerstrasse 179
60323 Frankfurt am Main

Telefon: 069 4800 6472
E-Mail: info@true-care.eu

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Wie sich Pflegekräfte über Zeitarbeit informieren

Wie sich Pflegekräfte über Zeitarbeit informieren

Sabrina E. ist Intensivpflegekraft in einer Düsseldorfer Klinik. Im Anschluss an ihre 12-monatige Elternzeit ist Sabrina direkt wieder in ihren Job zurückgekehrt. Mit ihrer aktuellen Situation ist sie leider nicht so ganz zufrieden. Der Grund: Der unflexible Dienstplan erschwert es der jungen Mutter, Beruf und Familienglück zu vereinen. Seit einiger Zeit spielt sie mit dem Gedanken, einen Versuch in der Zeitarbeit zu wagen. Mit ihren aktuellen Kolleginnen und Kollegen möchte sie sich über ihren beruflichen Veränderungswunsch lieber nicht austauschen. Verständlich. Stattdessen holt Sabrina ihr Tablet raus und fängt an, sich im Internet über Zeitarbeit und mögliche Zeitarbeitsfirmen zu recherchieren.
Ihr Ergebnis: Die bekannten Suchmaschinen listen viele Unternehmen in den Suchergebnissen auf, unübersichtlich und unstrukturiert. So richtig weiß Sabrina nicht, wo sie anfangen soll und startet mit dem Versuch, in ihrem socialmedia Netzwerk nach Empfehlungen zu fragen. Leider bekommt sie nur wenig und unkonkrete Rückmeldungen. Eine Antwort weckt jedoch ihre Neugier – „…schau doch mal auf der neutralen Plattform www.provenservice.de...“.

Was sich im Detail hinter dieser Plattform verbirgt und welche Vorteile provenservice Pflegekräften und medizinischem Fachpersonal bietet, erfahren Sie hier.

In diesem Beitrag:

  1. Wie Pflegekräfte eine geeignete Zeitarbeitsfirma finden
  2. Was das Besondere an provenservice ist
  3. Zusammengefasst

Wie Pflegekräfte eine geeignete Zeitarbeitsfirma finden

Das Arbeitsmodell der Zeitarbeit ist im Pflegebereich in vielen Regionen noch unterrepräsentiert, gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung. Die Gründe für Pflegekräfte in die Zeitarbeit zu wechseln sind vielseitig. Nicht immer steht der höhere Verdienst bei dieser Entscheidung im Vordergrund. Vielmehr sind es oft die vielen kleinen und großen Benefits, wie die Mitgestaltung beim Dienstplan, die die Zeitarbeit für Pflegekräfte besonders attraktiv macht. In Deutschland gibt es viele Personaldienstleister, die Zeitarbeit im Pflegebereich anbieten. Welchen Unterschied diese Firmen machen, wissen diejenigen Pflegekräfte am besten, die schon einmal mit einer solchen Zeitarbeitsfirma zusammengearbeitet haben.

„Wir wollen durch mehr Transparenz das Vertrauen in die Zeitarbeit im Pflegebereich stärken.“

Die neutrale Plattform provenservice.de fördert den Erfahrungsaustausch zu spezifischen Personaldienstleistern im Pflegebereich und ermöglicht Pflegekräften einen Überblick über vertrauensvolle Zeitarbeitsfirmen.
Auf der initiativen Plattform provenservice.de sind bereits über 250 auf den Pflegebereich spezialisierte Personaldienstleister aus Deutschland gelistet. Pflegekräfte können passende Zeitarbeitsfirmen ganz gezielt nach bestimmten Kriterien selektieren, zum Beispiel nach dem Beruf oder den gebotenen Benefits. Durch subjektive Erfahrungsberichte und Empfehlungen anderer Pflegekräfte können sie einen authentischen Einblick in die jeweilige Zeitarbeitsfirma gewinnen. Bereitgestellte Firmeninformationen zu Vermittlungsmodellen und -prozessen etc. helfen Pflegekräften darüber hinaus, sich zu entscheiden und direkt mit der Zeitarbeitsfirma in Kontakt zu treten.

Was das Besondere an provenservice ist

Die Onlineplattform ist in der Gesundheitsbranche verankert. Sie ist auf Personaldienstleister im Gesundheitswesen spezialisiert und bietet einen konzentrierten Erfahrungsaustausch für Pflegekräfte, die an Zeitarbeit oder anderen Vermittlungsmodellen interessiert sind. Darüber hinaus verleiht provenservice besonders empfehlenswerten Zeitarbeitsfirmen ein Vertrauenssiegel, mit denen Pflegekräfte noch besser erkennen können, welche Zeitarbeitsfirmen von anderen Pflegekräften häufig weiterempfohlen werden. Ausschlaggebend hierfür sind allein die Erfahrungen von anderen Pflegekräften. So unterstützen sich Kolleginnen und Kollegen aus dem Pflegesektor gegenseitig bei der Auswahl einer Zeitarbeitsfirma.

Die initiative Plattform provenservice ist überzeugter Fürsprecher von Zeitarbeit im Pflegebereich und setzt sich aktiv für mehr Qualität und Vertrauen durch Transparenz in der Zeitarbeit ein. Mehr über die Prinzipien der Such- und Empfehlungsplattform können Sie hier nachlesen: Die provenservice Prinzipien.

Erfahrungsberichte
Vergleich
Unternehmensinformationen

Zusammengefasst

Statt lange im Internet nach geeigneten Zeitarbeitsfirmen zu recherchieren, bietet provenservice.de – die neutrale Bewertungs- und Vergleichsplattform von Personaldienstleistern im Gesundheitswesen - neue digitale Möglichkeiten bei der Auswahl einer Zeitarbeitsfirma. Auf provenservice werden spezialisierte Personaldienstleister übersichtlich, strukturiert sowie mit Bewertungen und Empfehlungen dargestellt. Nicht nur die Suche nach passenden Personaldienstleistern wird für Pflegekräfte leicht gemacht. Pflegekräften erhalten auf der Branchenplattform auch einzigartige Einblicke in Zeitarbeitsfirmen, bevor sie sich bewerben. provenservice – Transparenz schafft Vertrauen.

Sind Sie auf der Suche nach einer geeigneten Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte?

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Fachgutachten zum geforderten Leiharbeitsverbot in der Pflege

Fachgutachten zum geforderten Leiharbeitsverbot in der Pflege

Ist ein Verbot von Leiharbeit in der Pflege die Lösung?
Nach neusten Meldungen des Rundfunks Berlin Brandenburgs (rbb), fordert nun auch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ein Verbot von Leiharbeit in der Pflege.

Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer der iGZ, entgegnet diesem und dem in einigen politischen Kreisen geforderten Leiharbeitsverbot im Pflegebereich mit einem neuen Fachgutachten zur Leiharbeit in der Pflege - erstellt von Prof. Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht a.D.

Werner Stolz zusammenfassend: „Prof. Franz Josef Düwell hat mit zutreffenden Argumenten in seinem Fachgutachten dargelegt, dass das in einigen politischen Kreisen und etwa aktuell von der AWO geforderte Zeitarbeitsverbot verfassungs- und unionsrechtlich nicht haltbar ist. Erfreulicherweise hat sich in der Anhörung im NRW-Landtag zu dem Thema kein geladener Sachverständiger aus den unterschiedlichen Kreisen vom Krankenhausträger bis zu den Gewerkschaften für diese Forderung ausgesprochen“.

Was ist provenservice?

provenservice ist eine Netzwerkplattform im Pflegebereich, die sich für mehr Vertrauen und Transparenz bei der Vermittlung und Überlassung von Pflegekräften einsetzt. Mehr über provenservice erfahren.

 

Quellen

Zur Pressemeldung der iGZ und dem Fachgutachten zum Leiharbeitsverbot in der Pflege:
iGZ Pressemeldung vom 25.09.2020 - Dem Verbotsantrag "die Luft aus den Reifen gelassen"

iGZ: https://www.ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/dem-verbotsantrag-die-luft-aus-den-reifen-gelassen
rbb: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/09/awo-brandenburg-verbot-leiharbeit-pflege-altenpflege-.html

provenservice, 28.09.2020

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Trotz Fachkräftemangel erhöht sich die Arbeitslosenzahl in der Pflege

Trotz Fachkräftemangel erhöht sich die Arbeitslosenzahl in der Pflege

Trotz Fachkräftemangel erhöht sich die Arbeitslosenzahl in der Pflege

Über den Fachkräftemangel in der Pflege wird oft in den Medien berichtet. Und dass die Belastung unserer Pflegekräfte in der aktuellen Corona-Krise zusätzlich stetig steigt, ist wohl kaum zu dementieren. Nun folgt eine auf den ersten Blick paradoxe Meldung: Die Arbeitslosigkeit von Pflegekräften ist gestiegen.

Seit Jahresbeginn bis Ende Juni 2020 hat sich die Anzahl der Arbeitslosen in der Krankenpflege um 23 Prozent und in der Altenpflege um 27 Prozent erhöht. So die Bundesregierung auf Nachfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Als Gründe für diesen Anstieg werden unter anderem weniger Neuanstellungen und eine erschwerte Vermittlung von Arbeitskräften vermutet.

Zur Erklärung dieser Zahlen sollte der Blick aber auch insbesondere auf die Unterschiedlichkeit in der Pflege gelenkt werden. Schließlich wurden die einzelnen Pflegebereiche von der Corona-Krise mit unterschiedlicher Härte getroffen. In vielen Krankenhäusern fehlten teilweise erhebliche Umsätze aufgrund der „Vollbremsung“ in der Corona-Krise. Zudem herrschte eine Art „Unterbeschäftigung“ in einigen klinischen Bereichen, die aufgrund der vorhergesagten Corona-Welle nur sehr eingeschränkt ausgelastet und anderweitig genutzt wurden. Nicht wenige Einrichtungen und auch Zeitarbeitsfirmen waren zudem dazu gezwungen, Kurzarbeit anzumelden. Und auch besonders viele kleinere Pflegedienste mussten in dieser Zeit ganz genau auf ihre finanziellen Reserven achten. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Aspekt, dass viele Personaldienstleister im Pflegebereich teilweise große Mühen gehabt haben, ihr Pflegepersonal zu vermitteln. Möglicherweise fließen vor allem Personalanpassungen aus wirtschaftlichen Gründen in die steigende Arbeitslosigkeit von Pflegekräften mit ein.

Von vielen Personaldienstleistern für Pflegekräfte aus unserem Netzwerk bekommen wir aktuell mit, dass die Nachfrage an Pflegekräften wieder zunimmt. Auf unserer Plattform www.provenservice.de erhalten Sie einen Überblick und Informationen zu spezialisierten Personaldienstleistern aus dem Pflegebereich.

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Personaldienstleister im Kurzinterview – INDUMED

"Bei uns stehst DU im Mittelpunkt!"

Personaldienstleister im Kurzinterview - INDUMED

Warum Pflegekräfte gerne als Zeitarbeitskräfte bei der INDUMED arbeiten und welche Momente in der aktuellen Corona-Situation besonders prägend waren, erzählt uns Stephanie Sölch, Niederlassungsleiterin der INDUMED in München, in unserem Kurzinterview.

Hallo Frau Sölch, verraten Sie uns, welche Position Sie bei der INDUMED haben und wie wir uns Ihren Arbeitsalltag vorstellen können?

In meinem Job gibt es keinen typischen Alltag, denn jeder Tag ist unterschiedlich und bringt somit verschiedene Herausforderungen und tägliches Organisationsgeschick mit sich. Um individuelle Lösungen zu kreieren, passgenaue Einsätze zu ermöglichen sowie des nachhaltigen Wachstums der Niederlassung, führe ich hauptsächlich telefonische und persönliche Gespräche mit Kunden, Mitarbeitern und potenziellen Mitarbeitern.

Und was hat Sie dazu bewegt, bei der INDUMED zu arbeiten?

Die INDUMED wurde im Juli 2017 neu gegründet und so hatte ich die Chance den Geschäftsbereich sowie meine Niederlassung München neu- und mitzugestalten. Da ich selbst Fachkrankenschwester für Intensivpflege und Anästhesie bin und einige Jahre in der Zeitarbeit tätig war, habe ich mich hier in der Philosophie und in den Werten wiedererkannt.

Was meinen Sie, warum arbeiten Pflegekräfte gerne als Zeitarbeitskräfte für die INDUMED? Oder anders gefragt, was ist das besondere an der INDUMED?

Kurz und knapp: Wir leben unser Motto!

Durch Corona gab es vor allem im Pflegebereich viele Veränderungen. Wie schätzen Sie die aktuelle Corona-Situation für die Zeitarbeit im Pflegebereich ein? Welche Auswirkungen hat sie?

Wir blicken optimistisch in die Zukunft, jedoch darf man die aktuelle Situation nicht unterschätzen. Durch die Tatsache, dass viele OPs geschlossen bzw. Stationen zusammengelegt wurden, kam es zu einigen Unterbrechungen von Aufträgen. Ebenso der Aspekt, dass einige unserer Mitarbeiter in Quarantäne mussten oder an Corona erkrankten, stellte uns alle vor neue und unerwartete Herausforderungen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass wir Corona bis dato sehr gut gemeistert haben.

Gab es Momente mit Ihren Mitarbeitern während der Corona-Krise, die für Sie besonders prägend oder beeindruckend waren?

Besonders prägend war für uns die Tatsache, dass unsere Mitarbeiter sich sofort bereit erklärt haben, auf fachfremden Stationen sowie auf COVID 19 Stationen zu arbeiten. Wir sind von der verbundenen Loyalität der Mitarbeiter gegenüber uns sowie gegenüber den Kunden, den internen Zusammenhalt und die Bereitschaft vor einer unbekannten und nicht einschätzbaren Situation auszusetzen, beeindruckt.

Wie unterstützen Sie oder haben Sie Ihre Pflegekräfte in diesen besonderen Corona-Zeiten bisher unterstützt?

Dies ist tatsächlich eine sehr gute Frage. Eigentlich würden wir sagen, dass wir unsere Mitarbeiter wie immer unterstützt haben, ob nun besondere Corona-Zeit oder nicht. Denn wir stehen immer für unsere Mitarbeiter zur Verfügung und haben für jede individuelle Angelegenheit ein offenes Ohr. Natürlich bedarf es in solch einer Ausnahmesituation die ein oder andere intensivere Betreuung, dies ist für uns nicht mit Mehraufwand verbunden, da es sich hier für uns um eine Herzensangelegenheit handelt.

Zum Schluss: Was wollten Sie Ihren Pflegekräften schon immer mal mitteilen?

Unabhängig von der derzeitigen Corona-Pandemie wollen wir Euch allen ein großes DANKE aussprechen, dass Ihr diesen Beruf ausübt, stets an Eure menschlichen und körperlichen Grenzen kommt und das jeden Tag!

Vielen Dank für das Interview, Frau Sölch!
Wer mehr über die INDUMED erfahren möchte, dem empfehlen wir einen Besuch auf der Unternehmenswebsite www.indutec-medical.com oder auf dem provenservice Profil der INDUMED unter www.provenservice.de/Indumed.

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Warum sich immer mehr Pflegekräfte für die Zeitarbeit entscheiden

Warum sich immer mehr Pflegekräfte für die Zeitarbeit entscheiden

Warum sich immer mehr Pflegekräfte für die Zeitarbeit entscheiden

Im Herbst/Winter 2019 hat die Pflegekammer Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip) eine Umfrage zum Themengebiet „Zeitarbeit durchgeführt“. Erkenntnis: Die zwei wichtigsten Gründe, weshalb sich immer mehr Pflegekräfte für eine berufliche Veränderung mit der Zeitarbeit entscheiden, sind einerseits eine bessere Bezahlung und andererseits die deutlich flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten.

Dies erfahren Sie in diesem Beitrag:

  1. Hintergrund zur Umfrage
  2. Ergebnisse der Umfrage

Hintergrund zur Umfrage

In der gesamten Bundesrepublik ist der Anteil von Zeitarbeitskräften in der Pflege in der Vergangenheit gestiegen und liegt aktuell bei 2 Prozent. Laut der Bundesagentur für Arbeit ist die Anzahl von Zeitarbeitskräften in der Gesundheits- und Krankenpflege im Zeitraum von 2014 bis 2018 von 12.000 auf 22.000 gestiegen und in der Altenpflege von 8.000 auf 12.000 Zeitarbeitskräften gewachsen (Stand Mai 2020). Vor dem Hintergrund, dass sich immer mehr Pflegekräfte für die Zeitarbeit entscheiden, hat die Pflegekammer Niedersachsen eine speziell ausgelegte Umfrage zum Thema „Zeitarbeit in der Pflege“ unter Pflegefachpersonen durchgeführt. Besonderes Augenmerk lag in dieser Umfrage auf die allgemeine berufliche Zufriedenheit und der grundsätzlichen Bereitschaft, als Zeitarbeitskraft zu arbeiten. Teilnahmezeitraum dieser Umfrage war zwischen dem 26. September und dem 03. November 2019. Von insgesamt 2.775 Teilnehmern wurden in der Umfrage die Angaben von 2.662 Personen analysiert. Teilnehmer waren, laut Angaben der Pflegekammer Niedersachsen, zum Großteil Festangestellte aus der Pflege (86 Prozent) und etwas mehr als 100 Zeitarbeitskräfte aus der Pflege (vier Prozent). Die gewonnenen Erkenntnisse aus der eigens organisierten Fachumfrage möchte die Pflegekammer Niedersachsen nach eigenen Angaben in die zukünftige Arbeit und politische Positionierung einfließen lassen.

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Ergebnisse der Umfrage

Als alarmierend betrachtet die Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen, Nadya Klarmann, dass rund 60 Prozent der festangestellten Pflegenden unzufrieden oder sehr unzufrieden mit ihrem Beruf seien. „Wenn sich die Arbeitsbedingungen für Festangestellte in der Pflege nicht verbessern, werden immer mehr Beschäftigte entweder den Beruf verlassen oder sich für die Zeitarbeit entscheiden“. Bessere Bezahlung wäre bei knapp 55 Prozent der Teilnehmer ein Anreiz, sich für die Zeitarbeit zu entscheiden. Weitere Vorteile in der Zeitarbeit sehen die Umfrageteilnehmer bei den flexibleren Arbeitszeiten (rund 51 Prozent), bei der aktiven Vermeidung von spontanen Dienstplananpassungen (rund 47 Prozent) und in der höheren Wertschätzung durch den Arbeitgeber (rund 30 Prozent). Nachteile der Zeitarbeit sehen die Umfrageteilnehmer wiederum bei der fehlenden Zugehörigkeit zu einem festen Pflegeteam (rund 69 Prozent), bei dem nicht dauerhaft festen Einsatzort (68 Prozent) sowie in der fehlenden Sicherheit und Routine bei der Erfüllung von Aufgaben im Einsatzort (rund 53 Prozent).
In der Befragung wurde auch die Zusammenarbeit zwischen dem festangestellten Personal und Zeitarbeitskräften beurteilt. Rund 70 Prozent der Festangestellten gaben hierbei an, dass deren Belastung bei der Organisation von Arbeitsstrukturen und -prozessen in der Zusammenarbeit mit Zeitarbeitskräften steigt. Mehr als die Hälfte der befragten Festangestellten geben jedoch auch an, dass die Verlässlichkeit des Dienstplanes beim Einsatz von Zeitarbeitskräften höher ausfällt.

Mehr über die Umfrage der Pflegekammer Niedersachsen zum Thema "Zeitarbeit" erfahren Sie hier:

Quellen
Pressemitteilung Pflegekammer Niedersachesen: https://www.pflegekammer-nds.de/pressemitteilungen/pressemitteilung-umfrage-zur-zeitarbeit
Factsheet Pflegekammer Niedersachsen: https://www.pflegekammer-nds.de/files/presse/zeitarbeit-factsheet-ergebnisse.pdf

provenservice, 24.08.2020

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